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Neustadt-Glewe : Hier gibt’ s Futter für die Fische

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

An der Grundschule in Neustadt-Glewe wurde in den Winterferien das neue Halbjahr vorbereitet / Auch viele andere Arbeiten auf dem Programm

von
erstellt am 13.Feb.2015 | 07:00 Uhr

Rechnen, schreiben, malen – am Montag beginnt nach zwei Ferienwochen an den Schulen des Landes wieder der Unterricht. Natürlich auch an der Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“ (186 Schüler, zehn Lehrerinnen und Lehrer) in Neustadt-Glewe. Im Gegensatz zu den Mädchen und Jungen bedeuteten die Ferien für die Lehrkräfte nicht automatisch Freizeit. Die Urlaubstage werden nämlich auf die gesamten Ferien im Jahr verteilt. Da es mehr Ferientage für Kinder als Urlaubstage für Lehrer gibt, arbeiten letztere eben auch viele Tage in den Ferien.

„Es gab auch bei uns viel zu tun“, berichtet Christiane Warncke, stellvertretende Schulleiterin der Neustädter Grundschule. „Unter anderem musste der Unterricht für die nächste Woche geplant werden. Denn schließlich kann der Lehrer ja nicht am Montag vor der Klasse stehen und überlegen, was er nun eigentlich machen will“, schmunzelt Christiane Warncke. Es habe Fachkonferenzen gegeben, auf denen sich die Lehrkräfte ausgetauscht hätten, zum Beispiel darüber, wie weit man in seiner Klasse mit dem jeweiligen Unterrichtsstoff ist. „Es kann immer sein, dass ein Lehrer zum Beispiel krank wird. Dann muss die Vertretung wissen, wie weit die Klasse im Stoff ist“, sagt Christiane Warncke. Jeder Lehrer musste Förderpläne hinsichtlich möglicher Defizite bei Schülern zum Beispiel im Lesen oder der Rechtschreibung überarbeiten.

Doch in den vergangenen zwei Ferienwochen wurde nicht nur der Unterricht für das kommenden Halbjahr vorbereitet. Die Lehrerinnen und Lehrer haben auch Arbeiten erledigt, die auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so typisch erscheinen. So hat Lehrerin Andrea Bürger in der Schulbibliothek, für die sie verantwortlich ist, Bücher eingeräumt, wie Christiane Warncke berichtet. „Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit mit unserer Stadtbibliothek, tauschen gegenseitig regelmäßig Bücher aus.“ Aber auch das Gießen der Blumen gehörte zu den notwendigen Arbeiten.

Warncke unterrichtet neben Englisch und Mathe auch Sport. „Da musste der Geräteraum aufgeräumt und geprüft werden, ob zum Beispiel genügend Springseile und Bälle vorhanden sind.“ Im Klassenraum der 1a, deren Leiterin Christiane Warncke ist, steht ein Aquarium. „Die Fische wurden natürlich auch in den Ferien regelmäßig gefüttert und alles sauber gemacht“, sagt sie. „Ein Aquarium wirkt beruhigend. Oft stehen die Kinder davor und zählen die Fische oder schauen ihnen einfach nur zu. Und sie lernen, die einzelnen Arten zu unterscheiden.“ Auch in der Ferienzeit ist es wichtig, dass das Sekretariat besetzt ist. Schulsekretärin Stephanie Leichert erledigte u. a. wichtige Schreibarbeiten und war erster Ansprechpartner bei Anfragen beispielsweise von Eltern.

Allerdings darf Erholung auch für Lehrer nicht zu kurz kommen. „Nur, wenn man erholt ist, fallen einem Ideen ein, so für neue Projekte. Ich selbst habe die freien Stunden in den beiden Wochen genutzt, ein Buch zu lesen“, sagt Christiane Warncke.

 

 

 

 

 

 

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