LUDWIGSLUST : Herzogin Louise fast „umzugsfein“

Die Kölner Diplomrestauratorin Linda Schäfer retuschiert kleine Risse im Gemälde „Herzogin Luise Friederike“ von C.D. Matthieu, das ab März im Ostflügel ausgestellt wird.
Die Kölner Diplomrestauratorin Linda Schäfer retuschiert kleine Risse im Gemälde „Herzogin Luise Friederike“ von C.D. Matthieu, das ab März im Ostflügel ausgestellt wird.

Kölner Restauratorinnen reinigen und retuschieren Gemälde im Westflügel des Schlosses, bevor sie ab März im Ostflügel zu sehen sind

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22. Januar 2016, 17:01 Uhr

Der Riss muss weg. Zumindest sollte er kaum noch zu erkennen sein, wenn Linda Schäfer ihre Arbeit gut gemacht hat. Die studierte Gemälde- und Skulpturrestauratorin aus Köln sitzt vor einem Portrait von Herzogin Luise Friederike. Das Gemälde des Hofmalers C.D. Matthieu hing jahrelang in der Ausstellung im Westflügel des Ludwigsluster Schlosses. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Staub hat sich festgesetzt, oben rechts ist ein bisschen Farbe abgeplatzt und unten hat der Keilrahmen von hinten einen feinen Riss in die Leinwand gedrückt. Linda Schäfer wird ihn so retuschieren, dass der Besucher davon kaum etwas bemerkt. Das Bild von Herzogin Luise wird nach seiner Rekonstruktion im Schloss bleiben und nur die Seiten wechseln. Die Chefrestauratorin des Schweriner Museums Satiness Schwindt weiß auch schon, wo es in einem Monat hängen wird. Mehr dazu in der Wochenend-Ausgabe des Ludwigsluster Tageblattes und im E-Paper.

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