Hengstparaden: Erfolg ist nicht mehr garantiert

Waren als Ehrengäste in Redefin dabei, die Landesrapsblütenkönigin Ivonne Mentzel und ihre Amtskollegin aus Göhren.
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Waren als Ehrengäste in Redefin dabei, die Landesrapsblütenkönigin Ivonne Mentzel und ihre Amtskollegin aus Göhren.

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28. September 2010, 09:53 Uhr

Redefin | Pessimisten hatten beim Blick auf den völlig verregneten Tag für die dritte Hengstparade das Schlimmste befürchtet. Doch die 100 Aktiven mussten mit ihren Pferden trotz Dauerregens nicht vor leeren Rängen auftreten. Zwar waren die Lücken auf den Tribünen unübersehbar, dennoch waren gut 4500 Besucher am Sonntag ein wichtiger Erfolg. Till Backhaus, als Landwirtschaftsminister auch Hausherr in Redefin, war ganz zufrieden. Mit etwas mehr als 15000 Besuchern bei allen drei Veranstaltungen sei der Mannschaft um Gestütsleiterin Antje Kerber ein wichtiger Erfolg gelungen, der sich auch im Vergleich zu den anderen Gestüten in Deutschland sehen lassen kann.

Dennoch konnten sich auf dem Empfang nach der dritten Parade in der Reithalle einige Beteiligte eine leichte Enttäuschung nicht verkneifen. Ausverkaufte Hengstparade, das hätte sich besser gemacht, schließlich geht es dabei um die für das Gestüt mit Abstand wichtigste Veranstaltung des Jahres.

Die Mannschaft um Gestütschefin Antje Kerber hat viel geändert in diesem Jahr, fast alles hat sich bewährt. Der Einsatz des Landespolizeiorchesters hat sich bewährt, zugleich wurde damit im Vergleich zu früher Geld gespart. Vernünftig war auch der Schritt der Reduzierung von vier auf drei Veranstaltungen. Voll ausgezahlt haben sich die Investitionen in den Paradeplatz, der dem Dauerregen locker standhielt. Die einzelnen Schaunummern klappten gut, es gab rassige Pferde zu sehen, die Verlosungs aktionen waren ein Erfolg und nicht zuletzt meisterten auch die beiden Moderatoren ihre Aufgabe souverän.

Bereits am Sonntag Abend wurde über weitere Veränderungen diskutiert. Sicher ist wohl, dass das Orchester im kommenden Jahr die Seite wechseln wird, somit werden wertvolle Tribünenplätze mit dem besten Blick gewonnen. Die Tribünen selbst werden leicht verändert, und es soll auch 2011 wieder die früher so begehrten Stehplätze geben. Daneben wollen sich die Organisatoren auch noch mehr Mühe bei der Kinderbetreuung geben, um mehr junge und jüngere Menschen nach Redefin zu locken.

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