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Ludwigsluster Tageblatt

20. Oktober 2017 | 20:11 Uhr

Vielank : Haushalt 2015: Turm steht ganz oben

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Vielank wartet auf die Etatgenehmigung, damit Pläne zügig umgesetzt werden.

von
erstellt am 27.Feb.2015 | 07:00 Uhr

Ein Sprung aus vier Metern Höhe in das kühle Nass: In dieser Saison muss im Waldbad Alt Jabel wahrscheinlich darauf verzichtet werden. Der im Jahr 1964 erbaute Sprungturm wurde gestern abgebaut, da er nicht mehr sicher genug war und somit auch nicht durch den TÜV kam.

Es sei der letzte Turm in vier Metern Höhe, zumindest in der näheren Umgebung, sagt Bademeister Fred Klinge. „Wir wollen, dass der Sprungturm komplett neu gebaut wird“, so Bürgermeisterin Christel Drewes. Erstmal müssen jedoch die Baugrunduntersuchungen für den neuen Turm abgewartet werden. Und ein Neubau sei nur mit Fördermitteln möglich – die Anträge sind schon gestellt, sagte Drewes. „Es wäre schön, wenn wir den neuen Turm spätestens zum Ende der Sommerferien einweihen können“, so Klinge.

Sicher ist, dass der neue Turm nicht steht, wenn das Waldbad am 10. Mai die Saison eröffnet. „Dafür läuft uns die Zeit einfach davon“, sagt Bürgermeisterin Christel Drewes. Denn ohne Genehmigung des Haushaltes durch die Kommunalaufsicht könne keines des für 2015 geplanten Vorhaben angefasst werden. „Und je später die Genehmigung kommt, desto länger dauert die Umsetzung“, sagt Drewes. Denn dann sei es schwieriger, freie Termine bei Firmen zu finden. Zudem, so Drewes, liegen die Preise der Angebote bei Ausschreibungen dann meist höher als zu Jahresbeginn. „Und das belastet dann wieder die Kommunen, die eh schon jeden Cent umdrehen müssen“, so Drewes. „Viel gescheiter wäre es, wenn wir gleich im Januar loslegen könnten.“

Die Bürgermeisterin ist ungeduldig, ruft oft bei der Kommunalaufsicht an. Zuletzt war ihr dort für Ende Februar die Haushaltsgenehmigung angekündigt worden. Doch der Termin ist aus Zeitmangel inzwischen auf den 16. März verschoben. Drei Tage später wollen die Gemeindevertreter zusammenkommen, damit die Ausschreibungen vorangetrieben werden können. Neben der Sprunganlage im Waldbad wird die Gemeinde in eine neue Feuerwehrgarage auf dem Hof hinter dem Gemeindehaus investieren. Fahrzeug und Ausrüstung sind bis heute in einem unbeheizten Schuppen untergebracht. „Dort gammelt alles vor sich hin und wird feucht.“ Mit dem Bau der Garage spare man sich ein neues viel teureres Feuerwehrgerätehaus. Denn für Versammlungen könne die Wehr die Räume im Gemeindehaus nutzen. Im Ortsteil Woosmer soll dieses Jahr die Hälfte des alten Feuerwehrgebäudes zu einem Gemeindetreff vor allem für die mitgliederstarke Gruppen der Volkssolidarität und des DRK umgebaut werden. Auch hier soll es zügig vorangehen. Sobald die Kommunalaufsicht grünes Licht gibt, wird ausgeschrieben. Die Bauanträge dafür sind bereits gestellt.

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