Ludwigslust : Handwerk ist zurück auf der Messe

Die Tombola in der Messehalle war einer der Besuchermagneten. Jeder wollte einen der gestifteten Preise ergattern.
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Die Tombola in der Messehalle war einer der Besuchermagneten. Jeder wollte einen der gestifteten Preise ergattern.

Leistungsschau um die Ludwigsluster Sporthalle präsentierte sich in neuer Ausrichtung / Mit Besucherstrom am Sonntag zufrieden

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13. April 2015, 07:00 Uhr

Rhythmus klingt über den Platz vor der Sporthalle. Die Grabower Blasmusik spielt, und die ersten funktionieren den Beton bereits zur Tanzfläche um. Gerade haben die Mitglieder des Ludwigsluster Fanfarenzuges ihre Instrumente eingepackt, mit denen sie den ersten Besuchern den letzten Schlaf aus den Augen gewischt haben. Aus der Gulaschkanone des Technischen Hilfswerks dampft es bereits. Der Erbseneintopf ist gleich fertig. Momentaufnahmen des gestrigen Sonntagsmorgens auf der Regiomesse des Handels- und Gewerbevereins Ludwigslust und Umgebung (HGV) in der Techentiner Straße

Der HGV-Vorsitzende Torsten Hinrichs zieht ein geteiltes Fazit. Die Resonanz am Sonntag sei gut. „Am Sonnabend waren es weniger Besucher. Das war aber zu erwarten, denn es war der erste warme Tag dieses Jahres. Dann kam am Abend noch die Regendusche hinzu. Aber das war in den 21 Messejahren immer mal so. Dafür werden wir heute belohnt. Seit halb zehn tobt hier der Bär“, so Hinrichs. „Es ist schön, dass wir seit vielen Jahren mal wieder sehr viel Handwerk und Fachhandwerk zusammenhaben. Insgesamt ein sehr guter Mix“, freut sich der Vereinsvorsitzende. Am Sonnabend demonstrierte eine Frisurenshow die Leistungskraft des Handwerks. Friseurmeisterin Mandy Bötefür, das Team des Friseurhandwerks Neue Linie sowie Friseurmeister Gerd Förster und Kosmetikerin Gisela Förster, allesamt mit ihren Models, waren vor Ort. Am Sonntag präsentierten sich die Fleischer, namentlich die Fleischereien Ockens und Wolf.

Alternative Energien spielten auf der Messe eine große Rolle. Viele Leute machen sich Gedanken, wie sich der Energiemarkt entwickelt. „Von der Bundesregierung gibt es keine klaren Aussagen, so dass es für den Endverbraucher schwer ist zu entscheiden, welche Technik er nehmen soll. Aber dafür sind solche Messen ja da. Der Interessent muss nichts kaufen, aber er kann sich beraten lassen, welche individuelle Lösung zu ihm passt“, sagt Torsten Hinrichs, Inhaber einer Heizungsbaufirma.

Zum Stichwort alternative Energien passt auch der Stand der Bürgerinitiative (BI) „LandWindLeben“. Sie steht für einen verträglichen Umgang mit der Windenergie. Hier herrscht am Sonntag großes Interesse der Messebesucher. Viele Fragen sind zu beantworten. „Wir hatten an diesem Wochenende schon viele Eintritte in die BI“, berichtet Holger Friel.

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