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Grabow : Häuslebauer freuen sich auf Areal „An der Goldleiste“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Stadtvertretung Grabow beschloss 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 9 „Westliche Altstadt“

von
erstellt am 21.Jul.2017 | 07:00 Uhr

Radlader und Bagger bestimmten in den vergangenen Wochen das Geschehen auf dem Areal, das als neues Wohngebiet „An der Goldleistenfabrik“ in der Grabower Innenstadt ausgewiesen ist. Aus der Nähe betrachtet Ralf Käcker, Bauunternehmer aus Neustadt-Glewe, gemeinsam mit Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg die letzten Arbeiten. An der Straße weist ein großes Bauschild mit Karte und den Partnern des Vorhabens, die Elbe Grund Projektentwicklung GmbH Neustadt-Glewe und die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin auf dieses neue innerstädtische Grabower Bauvorhaben hin. Die Dekontamination des Bodens, auf dem die frühere Goldleistenfabrik stand, hatten Mitarbeiter der Firma MUT Ludwigslust übernommen. Unterstützt wurden die Bauleute dabei von einem Sachverständigen aus Schwerin, der sich mit der für eine Geländeregulierung geforderten Dekontamination, also die Entfernung von Schadstoffen aus dem Bodden, bestens auskennt.

„Die Arbeiten in diesem Bereich sind komplett abgeschlossen“, so Ralf Käcker. „Wir haben hier einen schwierigen Baugrund vorgefunden. In den letzten drei Monaten haben die Bauleute hier ganz schön gewühlt, Fundamente abgerissen, sind dreiviertel Meter tief in den Boden gegangen. Es wurde ein Bodenaustausch in Höhe und Breite der geplanten Straße vorgenommen, so dass das Straßenprofil jetzt auf einem gesunden Fundament steht.“

Für die Ausweisung eines neuen Wohngebietes musste eine B-Planänderung beschlossen werden. Auf ihrer Sitzung am Mittwochabend im Rathaussaal haben die Stadtvertreter der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 9 „Westliche Altstadt“, wie es ganz offiziell heißt, einmütig zugestimmt. Ebenso beschloss die Stadtvertretung, die Verkehrsflächen im Gebiet des B-Plans Nr. 9 für den öffentlichen Verkehr zu widmen. Die Straße erhält den Namen „An der Goldleiste“. Bürgermeister Stefan Sternberg zeigt sich zufrieden: „Solche Investoren wie die Elde Grund kann man sich als Stadt echt nur wünschen. Wir haben uns im Vorfeld zusammengesetzt und gute Lösungen gefunden.“

Bauunternehmer Ralf Käcker erläutert die weiteren Schritte im zeitlichen Ablauf dieses Projekts. „Die Planung und Ausschreibung der gesamten Tiefbaumaßnahmen läuft jetzt an, bis Mitte September soll die Vergabe der Leistungen an die Firmen erfolgt sein und dann soll die Erschließung beginnen. Bis zum 31. März wollen wir die Straße dann voll erschlossen an die Stadt übergeben.“ Hier in Grabows westlicher Altstadt entsteht ein eigenständiger Stadtteil mit einem kompletten Straßennetz. Die Leute, die hier ein Grundstück erwerben, wohnen in schöner Lage direkt am Wasser – ein großer Vorteil, mit dem die bunte Stadt an der Elde bei den Bauwilligen punkten kann. „Wir können ohne Baueinschränkungen das Vorhaben verwirklichen, können modern und großzügig bauen“, so Ralf Käcker. „Und der Straßenname ,An der Goldleiste’ ist gewählt in Erinnerung an die besondere Vergolderkultur, die ein großes Stück Industriegeschichte darstellt“, so Stefan Sternberg. Auch die Nachbarn, wie die Firma Ed. Prosch und die Mieter der umliegenden Häuser freuen sich, dass es nun auf diesem Areal endlich vorangeht und das Gelände schön wird. 22 Grundstücke sind im Wohngebiet „An der Goldleistenfabrik“ zu vergeben. Entstehen werden hier Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser.

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