Neujahrsempfang in Ludwigslust : Händeschütteln mit Anstehen

Herzlich willkommen: Mit einem Händedruck und persönlichen Worten begrüßten gestern Bürgermeister Reinhard Mach und Stadtpräsident Helmut Schapper jeden Gast.  Fotos: Hennes (10)
1 von 4
Herzlich willkommen: Mit einem Händedruck und persönlichen Worten begrüßten gestern Bürgermeister Reinhard Mach und Stadtpräsident Helmut Schapper jeden Gast. Fotos: Hennes (10)

Bürgermeister und Stadtpräsident begrüßten gestern Abend jeden der 230 Gäste persönlich

von
25. Januar 2018, 00:28 Uhr

Händeschütteln. Immer wieder Händeschütteln. Wer gestern Abend die Stadthalle  zum Neujahrsempfang betrat, musste ein bisschen Wartezeit mitbringen. Erst vorn am Tresen bei der Vergabe der Namensschildchen und später an der Tür zum Saal. Denn Bürgermeister Reinhard Mach und Stadtpräsident Helmut Schapper drückten jedem Gast die Hand mit   Wünschen für das neue Jahr und ein paar persönlichen Worten. Die Wirtschaft und ihre Erwartungen an die Standortentwicklung – das war das zentrale Thema des Abends. Gastredner Tom Henning, Geschäftsführer der  Firma SHA, der morgens noch auf Geschäftsreise in der Eifel war, richtete zuhause am Abend  dann vor allem eine Botschaft an  das Publikum: „Der Kampf um die Köpfe  ist  entbrannt. Es gilt jetzt alles zu versuchen, den Nachwuchs in der Region zu halten. Wir brauchen gebildetes Personal mit Führungsqualitäten und wir brauchen Bedingungen vor Ort, die   es  ihm einfacher machen, sich hier anzusiedeln.“ Verlässliche Betreuung in Kindertagesstätten und gute Konzepte der Schulen  seien   ein Standortfaktor von vielen.

 

Wie sehr aber gerade dieses Thema  die Ludwigsluster beschäftigt, war auch aus der Rede des Bürgermeisters herauszuhören. Seine Nachricht über die  Zusage  erheblicher Fördermittel des Infrastrukturministeriums für den Neubau der Edith-Stein-Schule  sorgte für den ersten großen Zwischenapplaus des Abends.  Mit der Auszeichnung der Elterninitiative der Steinschule zeigt auch   die Stadtvertretung ihr  Bekenntnis zur Schule.  „Toll, wie hier bürgerschaftliches Engagement gewürdigt wird“, sagte Schulleiterin Marion Löning. „Die Eltern kämpfen jetzt seit einem Jahr.  Solchen Einsatz  könnte unsere  Gesellschaft noch viel  öfter gebrauchen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen