Straßenbauarbeiten in Malliß : Gullyschächte nach dem Frost neu

<strong>Besonders der Schwerlastverkehr</strong> lässt die  Gullydeckel auf der B191  in Malliß beim Überfahren  laut poltern. <fotos>hasz</fotos>
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Besonders der Schwerlastverkehr lässt die Gullydeckel auf der B191 in Malliß beim Überfahren laut poltern. hasz

Durchatmen bei den Anwohnern der B 191 in Malliß über die Nachricht, dass das Straßenbauamt Schwerin die Schachtdeckel im Verlauf der Hauptverkehrsader rüttelfest und mit der Fahrbahnoberkante auf Plan bringen will.

svz.de von
14. März 2013, 09:23 Uhr

Malliss | Durchatmen, jedoch nicht aufatmen bei den Gemeindevertretern und den Anwohnern der Bundesstraße 191 in Malliß über die Nachricht, dass das Straßenbauamt Schwerin in aller nächster Zeit die Schachtdeckel im Verlauf der Hauptverkehrsader durch den Ort rüttelfest und mit der Fahrbahnoberkante auf Plan bringen will. Die gute Nachricht kam vom zuständigen Dezernenten der Behörde, Dietmar Greßmann. "Damit ist ein Übel, dass wir als Gemeindevertreter nicht selbst in die Hand nehmen konnten, nach vielen Bitten und Gesprächen zum guten Ende gekommen", freut sich Bürgermeisterin Brigitte Gäth.

Mit den notwendigen Straßenbauarbeiten könne allerdings erst nach dem Abklingen der winterlichen Temperaturen begonnen werden, hieß es von Dezernent Greßmann auf Anfrage der SVZ. Die Gullydeckel unverrückbar auf das Niveau der Fahrbahndecke anzuheben erfordere bestimmte bautechnische Voraussetzungen, wie beispielsweise die Möglichkeit den so genannten heißen Asphalt anwenden zu können. Dieser Straßenbelag ist strapazierfähiger als der kalte. Aber zu allererst müsse Frost, Eis und Schnee abgeklungen sein. Da ist das Warten dann mehr wert, als allzu schnell zu handeln.

"Es wäre sicherlich nicht die schlechteste Möglichkeit, nachdem der Winter sich verabschiedet hat, gleich die Schäden in der Fahrbahn gründlich auszubessern oder gar die Fahrbahn zu erneuern. Die Fahrgeräusche dringen doch stark in die Wohnungen der Anwohner entlang der Bundesstraße. Insbesondere der Schwerlastverkehr ist zu schnell unterwegs, rumpelt und poltert durch die Schlaglöcher. Deshalb muss die verordnete Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h durch die Ortschaft auch nach dem Anheben der Gullydeckel weiterhin aufrecht erhalten bleiben", fordert Gäth.

Keine unbegründete Forderung der Bürgermeisterin, wie mobile Geschwindigkeitsmessungen immer wieder belegen. Es wird trotz Tempo 30 viel zu schnell innerhalb der ausgeschilderten Strecke und im weiteren Verlauf der B 191 durch die Ortschaft gefahren. Die Gemeindevertretung steht weiterhin im Kontakt mit der Landesstraßenbaubehörde und hofft auf ein Einlenken zugunsten der Anwohner. Den Mallisser Volksvertretern ist bekannt, dass derartige Mängel des Straßenbelags auch in anderen Gemeinden zur Tagesordnung gehören. Doch, so Bürgermeisterin Gäth, entspricht die Fahrbahn der B 191 durch Malliß einer Kraterlandschaft und einem Flickenteppich, der gerade im Zuge der Bauarbeiten an den Gullyschächten in einem Rutsch erledigt werden könnte, was letztlich auch Kosten senken würde.

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