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Parkplatz bei Brenz : Großkontrolle auf der Autobahn

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Hochbetrieb gestern Vormittag an der Autobahn bei Brenz. Der eine oder andere Kraftfahrer in Richtung Hamburg musste seine Tour hier unterbrechen. Weil ihn Polizisten zur Verkehrskontrolle auf den Parkplatz baten.

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2012 | 10:18 Uhr

Brenz | Hochbetrieb gestern Vormittag auf dem Autobahnparkplatz bei Brenz. Der eine oder andere Kraftfahrer, der auf der Richtungsfahrbahn Hamburg unterwegs war, musste seine Tour hier unterbrechen. Weil ihn Polizisten zur Verkehrskontrolle auf den Parkplatz baten.

Rund 20 Beamte des Autobahnpolizeireviers Stolpe führten ab 7 Uhr eine Großkontrolle durch, die Teil einer so genannten länderübergreifenden Verkehrskontrolle war. Hauptaugenmerk legten sie darauf, Kraftfahrer, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen, aus dem Verkehr zu ziehen. Sie nahmen aber auch Lkw unter die Lupe.

Für den Fall, dass die Beamten den Verdacht gehabt hätten, in einem Fahrzeug seien Drogen versteckt, stand auch ein Rauschmittelsuchhund bereit. Vierbeiner Luc (Belgischer Schäferhund) ist acht Jahre alt und speziell für das Aufspüren von Drogen ausgebildet. Luc kam aber nicht zum Einsatz, weil es bei keinem Autofahrer einen entsprechenden Verdacht gab.

Gut auch, dass keiner der kontrollierten Kraftfahrer angetrunken unterwegs war. Polizeisprecher Klaus Wiechmann: "Bei den 13 durchgeführten Atemalkoholtests wurden keine Feststellungen getroffen. Alle verliefen negativ."

Laster mit defekten Beleuchtungen

Allerdings mussten die Polizisten 21 Verwarnungen aussprechen. Dabei ging es vor allem um technische Mängel und unzureichend gesicherte Fahrzeugladungen. Zu den bei den Brummis häufig entdeckten Mängeln gehörten defekte Beleuchtungen und nicht funktionierende Warnleuchten. Außerdem ahndeten die Beamten bei Lkw-Fahrern acht Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Ein Lastwagen-Fahrer hatte die zulässige Lenkzeit von zehn Stunden um fast eine Stunde überschritten. Nach fünf Stunden war die Verkehrskontrolle gegen 12 Uhr beendet.

Offenbar gab es aber einige Brummi-Fahrer, die entweder ein schlechtes Gewissen wegen des Zustands ihrer Fahrzeuge hatten oder Zeit sparen und deshalb nicht in die Verkehrskontrolle der Polizei geraten wollten. Polizeisprecher Wiechmann: "Kurz nach Errichtung der Kontrollstelle war auffällig, dass nicht wenige Lkw-Fahrer am Abzweig Suckow auf die B 191 fuhren und am Abzweig Neustadt-Glewe wieder die Autobahn nutzten. Vermutlich, um die Kontrollstelle zu umgehen, die sich offenbar schnell über CB-Funk unter den Brummi-Fahrern herumgesprochen hatte."

Ebenfalls bedenklich war, dass einige wenige Kraftfahrer die auf der Autobahn vor der Kontrollstelle aufgestellten Verkehrszeichen (Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbot) ignorierten. Sie gingen erst dann vom Gaspedal, als sie den zur Verkehrssicherheit eingesetzten Streifenwagen mit Blaulicht und die Kontrollbeamten am Fahrbahnrand entdeckten.

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