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Ludwigsluster Tageblatt

25. September 2017 | 06:35 Uhr

Ringen in Lübtheen : Großer Jubel auf der Matte

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ringer aus der Lindenstadt feierten mit 22:10-Erfolg gegen die WKG Pausa. Plauen ersten Bundesliga-Sieg in der Vereinsgeschichte

von
erstellt am 11.Sep.2017 | 05:00 Uhr

Die Lübtheener Ringer sind in der Bundesliga angekommen. Nach der klaren Auftaktniederlage in Westendorf (10:21) feierten sie mit einem ebenso deutlichen 22:10-Heimerfolg gegen die WKG Pausa/Plauen ihren ersten Sieg in der höchsten deutschen Ringerklasse. 570 begeisterte Zuschauer sorgten in der Hans-Oldag-Halle für eine stimmungsvolle Kulisse.

Auf die Frage nach dem Kampf des Abends brauchte der Lübtheener Cheftrainer Jens-Peter Sievertsen nicht lange zu überlegen. „Was Lennard Wickel und sein Gegner Daniel Sartakov im Freistil bis 75 Kilogramm gezeigt haben, das war Spitzenniveau, phänomenal.“ Der für Lübtheen ringende deutsche WM-Teilnehmer Wickel behielt mit 9:0-Punkten die Oberhand und revanchierte sich so zudem für die Niederlage, die er in der vergangenen Saison gegen den da noch für Greiz ringenden Sartakov kassiert hatte.

Auch in den anderen Kämpfen kam das Publikum voll auf seine Kosten. Auffällig waren die vielen vorzeitigen Erfolge. Auf Lübtheener Seite konnten Artur Omarov (130 kg), Anders Nyblom (61 kg) und Frederik Bjerrehuus (71 kg/alle griechisch-römisch) durch Schultersieg beziehungsweise technische Überlegenheit jeweils vier Punkte für ihr Team verbuchen. Bei den Gästen gelang dies Vladimir Coderanu (57 kg) und Eryk Maj (66 kg/beide Freistil). In der Klasse bis 86 kg kam der RVL kampflos zu weiteren vier Zählern, weil Pausas Friedrich Fouda, der zu den größten Talenten im deutschen Ringersport zählt, mit 90,5 kg zu viel Gewicht auf die Waage brachte. Für die Lindenstädter punkteten außerdem Ilja Matuhin (98 kg/Fr.), 11:6-Sieger gegen Dawid Peplowski (2 Punkte), und Benjamin Opitz (80 kg/Fr.), der in einem engen, von der Taktik geprägten Duell gegen Zalik Sultanov mit 2:1 die Oberhand behielt (1 Punkt). Dagegen musste sich Karan Mosebach (75 kg/gr.-r.) dem polnischen Meister von 2016, Dawid Karecinski, mit 0:4 geschlagen geben (2 Punkte).

Ein rundum zufriedener RVL-Vorsitzender Bert Compas rührte schon einmal die Werbetrommel: „Zum nächsten Heimkampf erwarten wir am 3. Oktober den Staffelfavoriten Burghausen. Diesen Kracher sollte man nicht verpassen.“

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