gross laasch : Groß Laasch: Ein Dorf bewegt sich

Gemeindevertreter Björn Kasch erklärt Wera Festner, Elli Krüger und Gerlinde Stellmach (v. l.) den Gebrauch der E-Bikes. Fotos: Uwe Köhnke
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Gemeindevertreter Björn Kasch erklärt Wera Festner, Elli Krüger und Gerlinde Stellmach (v. l.) den Gebrauch der E-Bikes. Fotos: Uwe Köhnke

Kreisliche Wettbewerbskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ sieht sich in der mitten im Städtedreieck liegenden Gemeinde um

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10. Juni 2015, 20:00 Uhr

Wenn der Landrat auf dem neuen Spielplatz wippt und balanciert, wenn Mitarbeiter von Behörden und Vereinen auf E-Bikes durchs Dorf radeln – dann ist Wettbewerbszeit im Landkreis. So geschehen in Groß Laasch.

43 Dörfer nehmen auf Kreisebene am 9. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ teil. Am gestrigen Mittwoch war bereits um 8 Uhr Groß Laasch das Ziel der Wettbewerbskommission.

Groß Laasch ist ein Dorf, das sich bewegt. Dieser Satz zog sich durch die gesamten zwei Stunden des Besuchsprogramms. Erst Ende letzter Woche ist der neue Spielplatz mitten im Dorf seiner Bestimmung übergeben worden (SVZ berichtete). Landrat Rolf Christiansen erwies sich als beweglicher Tester einiger Spielgeräte.

Nach der E-Bike-Tour durch das neue Laascher Eigenheimbaugebiet – die Wemag hatte die Fahrräder zur Verfügung gestellt – erwies sich beim Halt an der Turnhalle, dass die körperliche Bewegung Generationen übergreifend im Dorf gepflegt wird.

Die „Goldlöckchen“, eine Gruppe von Seniorensportlerinnen, die unter dem Dach der Volkssolidarität vereint sind, animierten die Wettbewerbskommission zum Mitmachen, und die Männer von den „Oldies“ des Sportvereins SV 04 Groß Laasch taten es ihnen gleich.

Die Turnhalle ist ausgelastet. Jung und Alt geben sich hier die Klinke in die Hand. Gemeindevertreter Peter Tiedemann berichtete anschaulich darüber. „Wir sind als Gemeinde dankbar dafür, dass in den letzten Jahren so viel Fördermittel in unsere Dorfentwicklung geflossen sind“, sagte er.

Dennoch gäbe es noch manches, wo der Schuh drücke. Die sanitären Bedingungen in der Turnhalle beispielsweise harren einer Verbesserung. Peter Tiedemann hat das Grundmotto der Laascher genannt: Sie wollen in die Zukunft investieren.

Ein Blick vom Laascher Kirchturm auf die Gemeinde, zu dem Pastorin Sabine Schümann eingeladen hatte, sollte das Bild des Besuches abrunden und tat es wohl auch. Als die Wettbewerbskommission nach zwei Stunden zu ihrem nächsten Ziel Wendorf im Amt Sternberger Seenlandschaft aufbrach, ist eines klar geworden: In der 955-Einwohner-Gemeinde mitten im Städtedreieck Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe bewegt sich was. Ob die Groß-Laascher im Wettbewerb gepunktet haben? Andrea Weinke-Lau, die Vorsitzende des Vereins Groß-Laasch Flexibel, weiß es nicht. „Zumindest ist die Wettbewerbskommission gut gelaunt abgefahren“, sagte sie.

Die Kreissieger nehmen am Landeswettbewerb teil. Wer sich auch dort erfolgreich schlägt, hat die Möglichkeit der Teilnahme am Bundeswettbewerb. Wer dort super abschneidet, landet vielleicht ganz oben unter den schönsten Dörfern Deutschlands, um am Ende von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ausgezeichnet zu werden.

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