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Zweckverband ZkWAL lädt Conower ein : Grillfest nach fertigem Abwasserkanal

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Grillfest am Freitagabend auf dem Sportplatz in Conow. Eingeladen hatte der Wasser- und Abwasserzweckverband ZkWAL Ludwigslust und Anlass war die Beendigung einer Baumaßnahme.

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erstellt am 22.Okt.2012 | 10:26 Uhr

conow | Grillfest am Freitagabend auf dem Sportplatz in Conow. Eingeladen hatte der Wasser- und Abwasserzweckverband ZkWAL Ludwigslust und Anlass war die Beendigung einer Baumaßnahme.

"Es ist gute Tradition im Zweckverband, dass wir nach Beendigung einer Baumaßnahme mit den Bürgern zusammen feiern, weil sie während der Bauarbeiten Einschränkungen hatten, sei es durch erschwerte Zufahrten oder anderes", so Verbandsgeschäftsführer Stefan Lange. In Conow sei das sehr gut gelaufen, wofür dem Baubetrieb Dank gelte. Während der Bauarbeiten wurden 900 Meter Freigefällekanal verlegt. Im Wesentlichen waren drei Männer damit beschäftigt. Im Mai hat die Baumaßnahme begonnen, am 29. September sollte sie beendet sein. Bauabnahme war allerdings schon drei Tage früher, am 26. September. Eine Tatsache, die den Geschäftsführer zu der etwas launigen Bemerkung veranlasste, man habe hier keine Berliner Verhältnisse. Er meinte damit die Verzögerungen beim Bau des neuen Hauptstadt-Flughafens.

Die Conower Baumaßnahme kostete etwa 325 000 Euro, wobei 25 000 Euro für die Planung ausgegeben worden sind. Etwa 181 000 Euro sind gefördert worden. 23 Anschlussbescheide sind bereits verschickt, und 12 Grundstückseigentümer haben sich auch bereits angeschlossen. Die Beitragsbescheide werden in dieser Woche in den Briefkästen liegen. Insgesamt zahlen die Conower 106 000 Euro, auf das ganze Dorf verteilt.

Auch Brigitte Gäth, Bürgermeisterin der Gemeinde Malliß, war zu der kleinen Feier gekommen. "In jedem Ort, in dem gebaut wird, gibt es auch Probleme. Wir haben im Vorfeld zusammengesessen, um die zu klären. So wie die Straße wieder hergerichtet ist, ist sie auf alle Fälle besser, wie sie vorher war", resümierte sie. "Wir haben leider das Problem, dass wir in der Gemeinde keine schwarzen Zahlen schreiben. Daher ist auch in den nächsten zwei, drei Jahren nicht daran zu denken, dass die Straße vom Sportplatz bis zur Kreuzung erneuert werden kann. Sie wäre sonst dran über das Programm zur Dorferneuerung, aber auch da fehlt uns als Kommune im Moment der Eigenanteil", rief sie den Bürgern ins Gedächtnis. Und deshalb sei man dem Zweckverband dankbar, dass er alles, was aufgerissen wurde, wieder repariert habe - in einer besseren Qualität als vorher. Und was die finanziellen Beiträge anbetreffe: Da habe sich jeder Bürger vorher informieren können, so dass es keine Überraschungen geben werde, zeigte sich Brigitte Gäth optimistisch. Die gute Laune der Einwohner schien das zu bestätigen.

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