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Ludwigsluster Tageblatt

16. Dezember 2017 | 18:02 Uhr

Neustadt-Glewe : Grafische Kunst auf der Burg

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ausstellung „prolog_01“ in Neustadt-Glewe eröffnet / Exposition als Auftakt für ganze Veranstaltungsreihe gedacht

svz.de von
erstellt am 28.Sep.2014 | 16:36 Uhr

Vier Jahre hatte es von der Idee bis zu deren Umsetzung gedauert. Am Sonntagmittag nun konnte „prolog_01“, eine Ausstellung grafischer Kunst aus Mecklenburg-Vorpommern, auf der Neustädter Burg eröffnet werden. Arbeiten von 30 Künstlern – etwa Farbradierungen, Holzschnitte, Farblithografien und Kaltnadelradierungen – sind bis 16. November im Galeriegeschoss des Alten Hauses der Burg zu sehen. Rund 50 Gäste waren zur Ausstellungseröffnung gekommen.

„Die Exposition bietet ein breites Spektrum der künstlerischen Temperamente und technischen Spielräume, die das Bild der Druckkunst überraschend reich erscheinen lassen“, betonte Dr. Hela Baudis, Kunstwissenschaftlerin aus Schwerin, in ihren einleitenden Worten. Thematisch würden aber Landschaftsdarstellungen und Figurationen überwiegen. „Doch in der Geschichte der Kunst war Grafik immer auch ein wichtiger Ort kritischer Reflexion“, so Dr. Baudis. Dieser müsse wiedergefunden werden.

„Prolog_01“ soll der Start für eine ganze Reihe von Veranstaltungen sein, in der ein aktuelles Bild über Tendenzen und Profile zeitgenössischer Druckgrafik vermittelt werden soll. Initiatoren sind Peter Möller, Hartmut Hornung und Hellmut Martensen, die das Projekt „Grafik_Nord“ ins Leben gerufen hatten. Dass sich an der ersten Ausstellung so viele Künstler beteiligen, stimmt Hartmut Hornung hoffnungsvoll. „Ich glaube, dass die Grafik im Land doch noch einen Stellenwert hat und dass wir weitermachen können“, sagte er während der Eröffnung. Eine solche Ausstellung gleichzeitig an mehreren Orten zu zeigen – bei Druckgrafiken durchaus möglich – wäre sein Anliegen.

Nachdem die Auftakt-Ausstellung ohne öffentliche Förderung – allerdings mit Unterstützung des örtlichen Kunstvereins und der Stadt Neustadt-Glewe – vorbereitet worden war, hoffen die Initiatoren für das kommende Jahr auch auf finanzielle Hilfe.


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