Grabow: Start zur Bürgerstiftung

Bei Präsentation Inhalt und Ziele vorgestellt / Im September wird Stadtvertretung Satzung beschließen / Stiftungsrat nimmt dann Arbeit auf

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21. Juni 2016, 21:00 Uhr

Das Vorhaben, in der Stadt Grabow eine Bürgerstiftung ins Leben zu rufen, nimmt Fahrt auf. „Wir haben auf einer festlichen Veranstaltung das Projekt präsentiert, dabei wurden praktisch die Ziele unserer Stiftung vorgestellt“, sagte Bürgermeister Stefan Sternberg im Gespräch mit der SVZ. „Dazu hatten wir Sponsoren und Partner eingeladen, mit denen wir zusammenarbeiten. Unternehmer, Netzwerkpartner, Vertreter aus sozialen Einrichtungen waren zugegen“, so der Bürgermeister. Die Stadt ist nun dabei, die Stiftung vorzubereiten, es sind auch schon einige Gelder zusammengekommen. „Wir wollen mit der Idee das geschichtliche Erbe der Stadt bewahren. Die Bürgerstiftung ist langfristig angelegt und politikunabhängig. Ein eigenes Kuratorium wird über die Geschicke der Stiftung wachen“, sagt Bürgermeister Stefan Sternberg. Der Stiftungszweck wird durch die Erträge aus dem Stiftungsvermögen und durch die Sammlung weiterer Zustiftungen von Einzelpersonen, Firmen, Vereinen und Institutionen sowie durch Spenden gesichert. Zustiftungen können auch auf den Namen von Kindern und Enkelkindern sowie zur Erinnerung an verstorbene Angehörige geleistet werden. Die Bürgerstiftung wendet sich damit an Bürger, die daran interessiert sind, ihr Vermögen voll oder zum Teil auf Dauer für die Allgemeinheit zu erhalten, für die aber eigene Stiftungen nicht in Betracht kommen. Für ein Beratungsgespräch steht die Stadt gerne zur Verfügung.

„Ich begrüße diese Idee einer Bürgerstiftung“, so Stadtvertretervorsteher Dirk Dobbertin. „Mit diesem Vorhaben wird die Nachhaltigkeit der Spenden für die weitere Entwicklung der Stadt Grabow garantiert. Die Zuwendungen vernünftig und sinnvoll in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, so z.B. für Kunst und Kultur, Kitas und Vereinen und Schulen, einzusetzen, ist eine gute Sache. Das hat auch die Stadtvertretung Grabow so gesehen, die mit ihrem einstimmigen Beschluss dieses Vorhaben auf den Weg gebracht hat. Und auch die Familie Dobbertin wird sich mit einem Stiftungsbeitrag beteiligen.“ Als Zustiftungen sind Beiträge in jeder Höhe sehr willkommen. „Die Stadt hat bislang eine Einzelstiftung in Höhe von 5000 Euro bekommen“, so Bürgermeister Sternberg. Die Stiftungssatzung soll auf der Sitzung der Stadtvertretung im September beschlossen werden. Auch der Stiftungsrat wird dann seine Arbeit aufnehmen. Neben dem Bürgermeister werden in diesem Gremium Annett Schröder-Smagmann, Sven Buck, Vertreter der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin sowie weitere Persönlichkeiten mitwirken.

Der Stiftungsfonds soll durch die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin verwaltet werden. Dadurch sei dessen standardisierte, schnelle und unbürokratische Einrichtung und auch die der Zustiftungen möglich. Außerdem werde das gemeinnützige Engagement aktiviert und das kommunale Vermögen erhalten.

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