grabow : Grabow: Stadtvertretung am Start

Dirk Dobbertin (FDP) zum Stadtvertretervorsteher gewählt / Wolfgang Kann und Margret Günther zu Stadträten ernannt

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03. Juli 2014, 19:30 Uhr

Die Stadtvertretung Grabow ist am Mittwochabend im Rathaus an den Start gegangen. Bevor nach der Sommerpause Anfang September die richtige Arbeit beginnt, sind alle Vorbereitungen getroffen. Neuer Stadtvertretervorsteher, also der Vorsitzende der Stadtvertretung, ist Dirk Dobbertin (FDP/Aktionsbündnis Grabow). Er löst Hans-Werner Heinke (Die Linke) ab, der nach den Kommunalwahlen nicht wieder für dieses Amt kandidiert hatte. Dobbertin erhielt in geheimer Wahl 12 von 15 möglichen Stimmen. Der 16. Stadtvertreter, Edgar Schroeter (CDU), war urlaubsbedingt entschuldigt.

„Ich spreche meinem Vorgänger Hans-Werner Heinke meinen Dank für seine Arbeit aus. Es war in der Vergangenheit nicht immer einfach, diese Funktion auszuüben“, so Dobbertin mit Blick auf zahlreiche Querelen der zurückliegenden Wahlperiode. Er lässt aber keinen Zweifel an seinem zukünftigen Führungsstil: „Ich werde darauf achten, dass die Regularien eingehalten werden und respektvoll miteinander umgegangen wird“, stellt Dobbertin klar. Bei Nichteinhaltung werde er sich auch nicht scheuen, das Hausrecht auszuüben, so der neue Stadtvertretervorsteher. Er wird künftig im Präsidium von seiner ersten Stellvertreterin Ramona Bierschenk (SPD) und dem zweiten Stellvertreter Enrico Wiechmann (Die Linke) unterstützt.

Vor den Stadtvertretern stand an diesem Abend auch die Aufgabe, die Stellvertreter von Bürgermeister Stefan Sternberg zu bestimmen. Diese müssen aus den Reihen der Amtsleiter kommen. Zum Ersten Stadtrat bestimmte das Stadtparlament Wolfgang Kann, den Leiter des Ordnungsamtes. Zweite Stadträtin ist Kämmerin Margret Günther. Die Besetzung der Fachausschüsse, die die Stadtvertretung bei ihren Entscheidungen unterstützen, steht nun ebenfalls fest – einmütig von der Stadtvertretung beschlossen. Sie tagen sämtlich öffentlich, bis auf den Hauptausschuss, der unter anderem die sensiblen Personalfragen behandeln muss und darum hinter verschlossenen Türen zusammenkommt. Das Procedere hatten die Stadtvertreter mit dem Beschluss über die Geschäftsordnung festgelegt.

Zu Beginn der Sitzung war Thomas Holke (Alternative für Grabow) mit einem Antrag gescheitert, den Beschluss über die neue Hauptsatzung zu verschieben, weil sich insbesondere die neuen Stadtvertreter erst in die Problematik einarbeiten müssten. Die Hauptsatzung regelt z. B. die Transparenz der Stadtpolitik.

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