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Ludwigsluster Tageblatt

13. Dezember 2017 | 19:44 Uhr

grabow : Grabow soll noch schöner werden

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Stadtvertretung stellt für 2016 Antrag auf Städtebaufördermittel über 1,17 Millionen Euro/ Wirtschaftsministerium unterstützt aktuelle Projekte

Die Rathausgasse in Grabow ist fest in der Hand der Bauleute der Firma Grabower Tief- und Straßenbau Haack & Stewering GmbH. Die Arbeiten zum Ausbau und zur Umgestaltung der Gasse und des Verbindungsweges gehen zügig voran. Die Stadt Grabow hat jetzt das wichtige Vorhaben in Angriff genommen, die im Zentrum gelegene Rathausgasse und den Durchgang zum Kirchenplatz umfassend zu sanieren. Die Rathausgasse ist die Verbindung vom Markt zum Kirchenplatz. Die Wege dort befanden sich bisher in einem schlechten baulichen Zustand. Außerdem fehlt es an Aufenthaltsmöglichkeiten und Sitzgelegenheiten rund um den Marktplatz. „Um die historisch wertvolle Innenstadt mit Fachwerkbauten aus dem 18. Jahrhundert weiter aufzuwerten, haben die Baumaßnahmen rund um das Rathaus jetzt begonnen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Harry Glawe, am Dienstag in Schwerin. Vorgesehen ist, die Rathausgasse und den Durchgang Kirchenplatz zwischen der Kirchenstraße und der Canalstraße mit einem Belag aus Betonsteinpflaster mit Natursteinvorsatz zu befestigen. Die neben dem Rathaus liegende Brachfläche wird mit einem Brunnen samt Fontäne und Sitzgelegenheiten attraktiver gestaltet. „Mit den Baumaßnahmen wird das Stadtbild erheblich aufgebessert. Anwohner und Gäste Grabows haben dann die Möglichkeit, den neugestalteten Platz am Rathaus für eine gemütliche Pause zu nutzen“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestitionen der Baumaßnahmen betragen rund 300  000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von rund 100  000 Euro. Mit Unterstützung der Städtebauförderung konnten in Grabow bisher unter anderem die Schau(m)manufaktur in der Breitscheid-Straße 4a, zahlreiche denkmalgeschützte Fachwerkhäuser sowie die Sanierung der Kirchenstraße und der Wachtstraße realisiert werden.

„Nach der Rathausgasse schließt sich die Gestaltung des Kirchenplatzes an“, äußerte sich Bürgermeister Stefan Sternberg gestern gegenüber SVZ. „Mit der Fertigstellung der beiden Projekte hat die Stadt Grabow innerhalb ihres Sanierungsgebietes den größten Teil der Infrastrukturmaßnahmen abgeschlossen.“

Auf ihrer jüngsten Sitzung im Juli hatten die Grabower Stadtvertreter beschlossen, zum Programmjahr 2016 einen Finanzbedarf aus Städtebaufördermitteln von 1,17 Millionen Euro zu beantragen. „Eines der größten Projekte im kommenden Jahr ist die Gestaltung der Kirchenstraße 16, das ehemalige Haus Jobus am Markt“, war von Bürgermeister Sternberg zu hören. „Und wir sind dankbar für die Städtebaufördermittel, weil sie unsere Stadt in den vergangenen 25 Jahren attraktiver gemacht haben“, so der Grabower Verwaltungschef.


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