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Grabow : Grabow: Mehr Licht für die Hinterbinnung

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Stadtvertretung beschloss auf jüngster Sitzung die Installation einer Gehwegbeleuchtung in diesem Gebiet

von
erstellt am 10.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Die Hinterbinnung in Grabow soll mehr Licht bekommen - so jedenfalls haben es die Stadtvertreter auf ihrer jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen.

Das Stadtparlament folgt damit einer Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses, eine Gehwegbeleuchtung in der Hinterbinnung, westlicher Teil, von der B5 bis zur Einmündung Binnung, Höhe Friedhof, zu installieren. Die Umsetzung dieser Maßnahme ist in Abhängigkeit vom Haushalt für 2015 zu sehen.

Der Teil der Hinterbinnung hat lediglich auf Höhe der ehemaligen Molkerei und am anderen Ende eine Gehwegbeleuchtung. Hinweise von Anwohnern und Stadtvertretern sind bei der Stadtverwaltung eingegangen und haben auf das Problem aufmerksam gemacht. Der Bereich ist weitestgehend mangelhaft ausgeleuchtet. Eine neue Beleuchtung ist erforderlich. Dies ist nicht mit einer Lampe zu erzielen. Das lässt sich nur über eine neue Anlage ermöglichen, die für die Anlieger teilweise umlagepflichtig ist. Da eine Prognose für den Haushalt 2015 noch nicht möglich ist, steht der Beschluss unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit. „Über die genaue Höhe der Kosten kann die Stadt noch nichts sagen, aber wenn die Stadtvertretung das beschließt, muss die Verwaltung es umsetzen. Über unseren Bauhof wird diese Maßnahme in Eigenleistung ausgeführt“, so Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg, der bei einer schon realisierten Maßnahme von einem möglichen Eigenanteil der Anlieger in Höhe von 150 bis 200 Euro sprach.

„Den Auftrag müssen wir als Stadt ausschreiben, die neue Gehwegbeleuchtung wird in LED ausgeführt“, so der Grabower Verwaltungschef, der dazu schon mehrere Anfragen von Anliegern hatte.

Mit der Entscheidung, die Straßenbeleuchtung auf LED umzustellen, hatten die Grabower Stadtvertreter auf ihrer letzten öffentlichen Sitzung vor den Kommunalwahlen 2014 einen einstimmigen Beschluss gefasst und damit ein wichtiges Vorhaben auf den Weg gebracht. Insgesamt sollen bis 2015 im Stadtgebiet 921 Lichtpunkte auf LED umgerüstet werden - für dieses über zwei Haushaltsjahre laufende Projekt, das 447 000 Euro kostet, steuert das Energieministerium 50 Prozent als Fördermittel bei. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid hatte Energieminister Christian Pegel an Bürgermeister Stefan Sternberg übergeben.

Der Bürgermeister informierte, dass 2015 erst die Außenbereiche und dann der Stadtkern umgerüstet werden. So werden in den Hauptstraßen 24 LED mit 48 Watt installiert, so wie es während der Testphase in der Ludwigsluster Chaussee passierte, in der Binnung sind 12 LED-Leuchten mit 24 Watt installiert worden.

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