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Ludwigsluster Tageblatt

16. Dezember 2017 | 12:18 Uhr

Grabow : Grabow: Ideen der Bürger gefragt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Vom Ich zum Wir: Bunte Stadt an der Elde setzt mit einer Zukunftskonferenz auf Initiative und Engagement der Einwohner

von
erstellt am 03.Sep.2014 | 07:00 Uhr

In der bunten Stadt an der Elde bewegt sich etwas, das merkt man nicht nur beim Blick in die Zeitung. Viele Ideen wurden in den vergangenen Monaten in Grabow auf den Weg gebracht. Dazu gehört auch die Umsetzung eines regionalen Entwicklungskonzeptes, das mit professioneller Unterstützung von außen vorhandene Stärken verbessern und Wege in die Zukunft aufweisen soll.

Wie Diana Ottoberg von der Stadtverwaltung informierte, fand in diesem Zusammenhang eine Zukunftskonferenz statt, zu der 35 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Handel, sozialer Einrichtungen sowie Vereinen und Verbände eingeladen waren. „Die Zukunft und ihre positive Entwicklung einer Kleinstadt ist maßgeblich abhängig davon, welche Vorteile sie im Vergleich zu anderen Städten für Gäste, sowie vorhandene und auch künftige Bewohner und Unternehmen bietet. Grabow ist dabei schon heute sehr gut aufgestellt, aber wir wollen die vorhandenen Stärken Grabows weiter stärken und neue Highlights schaffen. Dazu sind aus allen Bereichen unserer Bevölkerung Ideen, Meinungen und Wünsche gefragt, die dann in ein zu entwickelndes Einzelhandels- und Innenstadtkonzept einfließen sollen“, erklärt Bürgermeister Stefan Sternberg.

Unter der Moderation von Britta und Carsten Kremke von der Kremke mediaworks GmbH galt es für die Teilnehmer in Arbeitsgruppen gemeinsam Visionen für Grabow zu entwickeln. Dabei ging es vor allem um die Themen: Bürgerprojekte/Ehrenamt, Orte der Begegnung, Sicherheit und Sauberkeit, Handel und Bürger rücken enger zusammen, Regionale Produkte entwickeln, identifizieren, vermarkten sowie neue Angebote für ausgewählte Zielgruppen.

In einer kleinen Einführungsrunde wurde schnell klar, Grabow hat vieles zu bieten, doch gerade im Bereich Tourismus gibt es regional große Konkurrenz. Daher stand die Frage im Raum: „Was hat Grabow zu bieten, was andere nicht haben?“ Schnell wurde klar, Grabow ist so wie es ist, einzigartig. Keine großen Ketten, die es zu einer Klone-Town machen. Und so hieß das Motto des Tages „Von der Klone-Town zur Home-Town“. Grabow als Heimatstadt mit Einwohnern, die sich mit ihrer Stadt identifizieren und dadurch bereit sind, etwas für sie zu tun. Denn dass es ohne ehrenamtliches Engagement nicht geht, wurde in den Gesprächsrunden der einzelnen Arbeitskreise schnell klar.

„Ich war begeistert, mit wie viel Engagement und Ideenvielfalt die Leute an die Sache heran gegangen sind. Jeder brachte seine Vorstellungen und Wünsche mit ein, wodurch auch eine lebhafte Diskussion entstand. Toll. Und ich denke, wenn wir nur einen Teil der Ideen umsetzen können, haben wir Grabow ein ganzes Stück weiter gebracht“, so Sternberg weiter. Neben Projektideen und vielen kleinen Dingen, mit denen man Grabow und das Leben darin noch weiter verbessern kann, wurde eines ganz deutlich: Es geht nur, wenn alle mitmachen, wenn man aufhört, nur für sich zu denken. „Vom Ich zum Wir“ – so der Grundtenor aller Beteiligten.

Damit die Visionen auch Gestalt annehmen können, wurden die nun in Angriff zu nehmenden Aufgaben am Ende zu einer „to do it“-Liste zusammengestellt und erste Verantwortlichkeiten verteilt. In ein paar Wochen soll es dann ein zweites Treffen geben, auf dem vielleicht schon erste Schritte aufzeigt werden können.

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