Grabow gibt Startschuss für 2016

Stadtvertretung beschließt als erste Stadt im Landkreis den Haushalt und macht damit Weg frei für Investitionen

svz.de von
27. November 2015, 00:35 Uhr

Der Haushalt der Stadt Grabow für das kommende Jahr ist beschlossen. Die Stadtvertretung gab am Mittwochabend im Rathaussaal damit bereits sehr zeitig Grünes Licht für die Planung der Investitionen des kommenden Jahres. Ein Lob erteilte Stadtvertreter Wolfgang Möller (Die Linke) der Vorbereitungsarbeit des Teams der Stadtverwaltung, dem der Bürgermeister ausdrücklichen Dank ausspricht. Die Grabower haben als erste Stadt im Landkreis ihren Etat für 2016 verabschiedet. Bürgermeister Stefan Sternberg umriss die geplanten Investitionen, die sich die Stadt im kommenden Jahr vorgenommen hat.

Die Bandbreite ist groß und beginnt zum Beispiel bei der Schaffung von Generationen übergreifenden Spielplätzen. Nicht unerheblich muss zudem in die städtische IT-Technik investiert werden, was den schärferen Datenschutzbestimmungen geschuldet ist. Ein Achtungszeichen setzt die Stadt, indem sie 35 000 Euro für die weitere Belebung der Innenstadt bereitstellt. Veränderungen an der Parksituation des Waldbades sind ebenfalls ein Thema. Dort sollen unter anderem Fahrradständer versetzt werden, damit mehr Parkplätze geschaffen werden können. Ziel ist auf jeden Fall die Aufwertung der gegenwärtigen Situation. Die Gehweginstandsetzung ist in Grabow ebenfalls in den Blickpunkt gerückt. Baumaßnahmen an der Turnhalle in der Goethestraße und vor allem der Neubau einer Leichtbauhalle neben der Grundschule „Eldekinder“ fanden großes Interesse bei den Stadtvertretern und Einwohnern. Der Bürgermeister hatte einen Plan dabei, um zu skizzieren, wie das Gebäude einmal aussieht. Es wird allerdings erst zum Beginn des Schuljahres 2017/18 fertig sein. Und schließlich: Bei der Stadtsanierung geht es ebenfalls weiter.

„Wir wollen flexibel sein und so viele Fördermittel wie möglich einwerben. Im Moment ist die Situation noch günstig, aber wir dürfen uns nichts vormachen. Die Mittel werden in den kommenden Jahren knapper werden“, sagte der Bürgermeister.

Die Verwaltung hat dem obersten Entscheidungsgremium der Stadt einen ausgeglichenen Etat präsentiert. Er ist gleichzeitig auf Sparen angelegt. Das beginnt bereits bei den Mitarbeitern der Verwaltung. Die Stadt besetzt drei Stellen weniger als eigentlich nötig. Er sei sich bewusst, dass dies auf Kosten der anderen Mitarbeiter gehe, so der Bürgermeister, trotzdem habe die Verwaltung diesen Weg gewählt. Die Pro-Kopf-Verschuldung gleitet stetig nach unten und wird Ende 2016 rund 514 Euro pro Einwohner betragen. Allerdings enthält der Haushalt einen Puffer. Für außergewöhnliche Fälle können bis zu 300 000 Euro Kredit aufgenommen werden. „Das haben wir aber in den letzten Jahren auch nicht gebraucht“, sagt der Bürgermeister.

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