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Ludwigsluster Tageblatt

20. November 2017 | 18:33 Uhr

ludwigslust : Gotteshaus erhält schmucken Zugang

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Vor Haupteingang der Ludwigsluster Stadtkirche begannen Restaurierungsarbeiten / Abschluss für Ende Juli geplant

von
erstellt am 07.Mai.2015 | 07:00 Uhr

Steinmetz Thomas Mahnke meißelt Ziffern und Buchstaben in die Stufe. Dann trägt er sie gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Heldmann in den Kleintransporter. Und schon heben beide Männer die nächste Stufe aus dem Fundament.

Vor dem Haupteingang der Stadtkirche zu Ludwigslust begannen am gestrigen Mittwoch Sanierungsarbeiten. In den kommenden Wochen werden die Stufen und Platten, die bisher den Zugang bildeten, von Steinmetz Mahnke sorgfältig restauriert. Die Steine, die nicht mehr zu verwenden sind, werden durch neue ersetzt.

Schon bevor Thomas Mahnke am Mittwochmorgen begann, die Stufen in seinen nahe gelegenen Betrieb zu bringen, hatte es am Dienstagnachmittag eine Bauanlaufberatung vor Ort gegeben. Neben Mahnke waren u. a. Bauleiter Thomas Rebhan vom Ludwigsluster Büro Architekten und Ingenieure Kaschig+Schilling und Dominik Rolf sowie Stephan Haack von der Grabower Tief- und Straßenbau Haack & Stewering GmbH dabei.

Pastorin Katharina Lotz: „Der Eingangsbereich vermittelt immer den ersten Eindruck auch einer Kirche und sollte ein schöner Willkommensgruß sein. Deshalb freue ich mich, dass hier jetzt unmittelbar vor unserem Gotteshaus die Restaurierungsarbeiten beginnen.“

Wie die Arbeiten verlaufen sollen, erklärt Bauleiter Thomas Rebhan: „Zunächst werden alle Stufen sowie die Platten zwischen den Säulen vom Steinmetz aufgenommen und markiert, damit man später weiß, wo sie gelegen haben. Gleiches passiert dann mit den anderen Platten zwischen den Säulen und dem dahinter befindlichen Kopfsteinpflaster.“

Laut Bauplanung wird Steinmetz Mahnke die Stufen reinigen und diejenigen restaurieren bzw. erneuern, die wieder verwendet werden sollen. Thomas Rebhan: „Aus den Stufen, die nicht mehr genutzt werden können, werden noch heile Teile ausgeschnitten. Diese Teile wiederum kommen sozusagen als Flicken in jene Stufen, die zwar beschädigt sind, aber hier wieder verlegt werden.“

Voraussichtlich können später 50 Prozent der alten und dann restaurierten Stufen wieder vor der Kirche verlegt werden. Die andere Hälfte sollen neue Stufen sein – aus sächsischem Elbsandstein, wie auch die Originalsteine. Von den ebenfalls vor dem Eingang liegenden insgesamt 224 Platten werden 58 restauriert und erneut verlegt. Alle anderen Platten sollen neu sein.

Bevor Stufen und Platten dann wieder verlegt werden, wird die Grabower Tief- und Straßenbau Haack & Stewering GmbH die alten Fundamente aufnehmen und neue schaffen. Ende Juli sollen die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin wird der Zugang zur Stadtkirche durch den Haupteingang weiter gewährleistet sein.

 

 

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