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Ludwigslust : Gold und Weiß sind angesagte Farben

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Schloss plant Projekt „Ludwigslüster“ zur Sanierung der Kronleuchter

von
erstellt am 13.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Sah der Goldene Saal des Ludwigsluster Schlosses noch vor Monaten wie ein Schlachtfeld aus, hat er inzwischen nahezu sein altes Aussehen zurück gewonnen. Der Fußboden ist restauriert und bekommt gegenwärtig seine Endbehandlung. „Die Oberfläche muss anschließend vier Wochen ruhen“, sagt Schlossleiter Peter Krohn. Ende Oktober soll nach seinen Worten der Goldene Saal wieder für den musealen Rundgang begehbar sein.


Öfen im Saal zeigen sich bereits saniert


Die Öfen zeigen sich bereits in restauriertem Zustand. Peter Krohn freut sich darüber, dass der Saal ab der Saison 2015 wieder für Konzerte zur Verfügung steht. Bei zwei Baustellenführungen an diesem Wochenende können sich Interessenten über den Stand der Sanierungsarbeiten im Schloss informieren.

Auch in der Galerie ist schon die Hand der Restaurateure zu erkennen. Sie sei jetzt wieder in dem Zustand wie um das Jahr 1800, sagt Peter Krohn. Alle Einbauten, die insbesondere nach 1945 hinzugefügt wurden, sind wieder entfernt worden. Die Paneelung ist vollständig dran, sie erhält momentan ihre Gold-Weiß-Fassung. Die farbliche Gestaltung soll zukünftig wieder der ursprünglichen Raumfassung entsprechen. Auch die künftige Ausstellungsbeleuchtung ist inzwischen vorhanden.


„Ludwigslüster“ als Projekt geplant


Peter Krohn wünscht sich, dass sich möglichst viele Ludwigsluster mit ihrem Schloss identifizieren und es nicht nur als Anziehungspunkt für die Touristen sehen.

Ihm schwebt ein Projekt mit Namen „Ludwigslüster“ vor. Dabei geht es um die Restaurierung der Kronleuchter des Schlosses. Das Vorhaben wird gegenwärtig im Förderverein des Schlosses diskutiert. Die Firma „Historische Leuchten Jacob“ aus Leipzig erstellt gemeinsam mit einer Kunsthochschule eine Internetpräsentation, in der die zu restaurierenden Leuchter aufgezeigt sind. Sponsoren können sich also „ihren“ Lüster aussuchen, der dann nach seiner Fertigstellung mit dem Namen der Sponsoren im Schloss gezeigt wird. „Das relativ eng begrenzte Spendenprojekt schafft einen hohen Grad der Identifikation“, ist Peter Krohn überzeugt. „Ich bin sicher, dass sich viele finden werden, die bei dem Projekt mitmachen wollen“, ergänzt der Schlossleiter.


Land investiert über 50 Millionen Euro


Das Land investiert in die Neugestaltung des Ludwigsluster Schlosses einschließlich des Schlossparks deutlich über 50 Millionen Euro. Eigentlich nicht vorgesehen war die statische Ertüchtigung des Fußbodens im Goldenen Saal. Sie erwiesen sich allerdings wegen der Sicherheit als notwendig (SVZ berichtete). Der Schwerpunkt der Sanierung liegt gegenwärtig im Ostflügel des Schlosses.

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