Glaisin : Glaisin lässt Musiknächte aufleben

Die Stimmung auf der Veranstaltung ließ nichts zu wünschen übrig. Fotos: Harald Schulz
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Die Stimmung auf der Veranstaltung ließ nichts zu wünschen übrig. Fotos: Harald Schulz

Premiere von „Rock & Church“ mit acht Bands / Kein Eintritt, keine Gage, dafür jede Menge Unterhaltung

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07. September 2015, 07:00 Uhr

Die passende Stimmung für die Premiere „Rock & Church“ kam erst in den Abendstunden zustande. Dann aber starteten die Besucher dieser Wiederauflage zweier Events am Sonnabend auf dem Glaisiner Schießsportareal durch und feierten zur Musik von acht Bands bis weit in die Nacht. Mitorganisator Holger Friel von der Ortsteilvertretung sprach von einer Veranstaltung, die vom Dorf, der evangelischen Landesjugendkirche MV und der Kirchgemeinde Eldena/Gorlosen sowie Vereinen, der Feuerwehr und Privatleuten aus Glaisin getragen wird. Obwohl diese Rocknacht das Miteinander im Ort und den umliegenden Dörfern auch zukünftig stärken soll, war es Friel wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich eben nicht um ein „übliches“ Dorffest handle. Auch die Veranstaltungsfolge bei der bereits angedachten Wiederholung werde nicht identisch mit der am Sonnabend sein. Und doch waren die Oldie-Treckerparade, der Trecker-Gottesdienst, der Auftritt des Kirchen-Posaunenchores und das Unterhaltungsangebot fern ab der Musik auf dem Festplatz mit einem Dorffest in Verbindung zu bringen. Sei es drum, mit der Premiere von „Rock & Church“ erlebte die einstige „Rocknacht Glaisin“ und „Rock ’n’ Church Lüblow“ eine Fusion, die jüngste, junge und ältere Menschen zusammenführte.

Erfolgsgarant für die Fete am Glaisiner Schnellberg war die gemeinsame Energie der Organisatoren, diese Feier auf die Beine zu stellen. Manche Idee, wie beispielsweise der Oldtimer-Traktoren-Umzug, fiel in der Masse an Teilnehmern nicht so aus wie erwartet, doch der kleine Treck erzeugte Aufsehen im Dorf. Die Idee, anschließend den Gottesdienst im Freien an der Waldbühne als Trecker-Andacht zu benennen, reichte immerhin für ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Zweifellos waren die Bands das Salz in der Suppe dieser eintrittsfreien Veranstaltung. Alle acht Bands verzichteten auf eine Gage. Der Lokalmatador „Jailbreak“ aus Ludwigslust, „Woodsrock“ und „Strafsache Dr. Schlüter“ aus Schwerin, „Paul Kamp“ und „The Outis Nemo OneMan Band“ aus Rostock, „Without Shoes“ aus Perleberg und „The Holly Barnyard“ aus Lüneburg spielten live, auch unplugged und stimmungsgeladen. Der Rostocker Wolfgang Hagen bezeichnete das Glaisiner Rockkonzert als gelungene Premiere der traditionellen Events in Glaisin und Lüblow. „Ich glaube, wir Musiker, die hier spielen, sind mit Herzblut dabei, deshalb hegen wir auch keine Gedanken an eine Gage“, erklärte sich Hagen die Auftritte der Bands.

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