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Neustadt-Glewe : Gibt’s die BurgArt künftig immer am Sonntag?

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Jahreshauptversammlung des Gewerbevereins Neustadt-Glewe zog positive Bilanz des Ereignisses

von
erstellt am 10.Okt.2015 | 07:00 Uhr

Der Andrang war so groß, wie nie zuvor. Auch deshalb könnte die traditionelle BurgArt künftig stets sonntags stattfinden.

Der Gewerbeverein Neustadt-Glewe, der die BurgArt gemeinsam mit der Stadt veranstaltet, zog jetzt auf seiner Jahreshauptversammlung eine durchweg positive Bilanz des Markttreibens am vergangenen Sonntag. Vereinschef Christian Rosenkranz: „Wir haben in dieser Woche bereits zahlreiche Rückmeldungen von Ausstellern erhalten, die sich für die exzellente Betreuung am Sonntag bedankt haben.“ Vor allem aber, so Rosenkranz, gehe es darum, dass sich die Besucher wohlfühlen. Und das scheint angesichts des großen Besucherstroms der Fall zu sein. In Gesprächen und auch laut Autokennzeichen habe man festgestellt, dass Gäste scharenweise z. B. aus Schwerin, Stralsund, Wismar, dem Havelland und der Prignitz auf die Burg gekommen seien. „Der Gewerbeverein möchte besonders Karen Tappe von der Stadt für ihre hervorragende Organisation der BurgArt danken“, so Rosenkranz. Er glaube, dass die Veranstaltung künftig immer sonntags stattfinden könnte.

Auf der Versammlung des Gewerbevereins, in dem 43 Unternehmen der Stadt organisiert sind, wurde aber auch über andere Themen diskutiert. So befürworte man die Nutzung der Windenergie auch in Neustadt-Glewe, den weiteren Ausbau der Versorgung mit Erdwärme und neue Baustandorte für Eigenheime sowie die Erweiterung des Gewerbegebietes Neustadt-Glewe / Brenz an der Autobahn.

„Ausdrücklich begrüßt der Gewerbeverein die Aktivitäten in der Stadt zur Integration der Flüchtlinge“, betont Christian Rosenkranz. „Wir bekennen uns dazu.“ Die Unternehmen des Gewerbevereins hätten sich auf der Versammlung bereit erklärt, interessierten Flüchtlingen Praktika anzubieten. Rosenkranz hatte dies gegenüber SVZ bereits zuvor angedeutet und gesagt, man werde dabei eng mit den zuständigen Behörden zusammen arbeiten.

Christian Rosenkranz hob auch hervor, dass ein wesentlicher Punkt die Integration der Flüchtlingsfrauen sei. Auch sie sollten künftig an Sprachkursen, wie ihn das Institut für Berufsbildung und Umschulung (ibu) anbietet, teilnehmen. „Um Frauen bei uns zu integrieren, müssen auch sie über eine sprachliche Kompetenz verfügen, so Rosenkranz.

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