Eldena : Gert-Reiner Schult ist neuer König

Beim Festumzug der Schützen durch Eldena.
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Beim Festumzug der Schützen durch Eldena.

Salut, Böllerschüsse und Kanonendonner beim Festumzug des Schützenvereins Eldena e.V 1993/ Kinderkönig wurde Marc-Oliver Hipler

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06. Juli 2015, 10:57 Uhr

Salut und Böllerschüsse des Eldenaer BöllerCorps eröffneten das Schützenfest am Sonnabendnachmittag in Eldena. Und damit verkündend, dass es eine neue Majestät und einen neuen Kinderkönig gibt. Der Schützenverein Eldena e.V. 1993 hatte gemeinsam mit dem SV Schwarz-Weiß Eldena, der Freiwilligen Feuerwehr Eldena und mit den Gastvereinen aus Grabow, Glaisin und Vielank auf dem Platz vor der VR-Bank zur Proklamation Aufstellung genommen, um die neuen Majestäten zu begrüßen und zu ehren. Eldenas Wehrführer Oliver Kann, zugleich stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde, hieß in Vertretung von Bürgermeisterin Elke Ferner und im Beisein des Vorsitzenden des Schützenvereins Kurt Pilarski alle Mitglieder der befreundeten Schützenvereine und Gäste herzlich willkommen.

Mit 10 Ringen gewann Gert-Reiner Schult den Schießwettbewerb und ist nun neuer Schützenkönig. Der bisherige König Detlef Bach schoss 9 Ringe, landete so knapp dahinter und ist nun Vizekönig. Adjutant des neuen Königs ist Ernst Krogmann.

Bei der Jugend kann sich Marc-Oliver Hipler mit der Königswürde schmücken. Er schoss eine „7“, Max Bruhn kam auf eine „6“ und ist Vizekönig. Adjutant des neuen Kinderkönigs ist Thomas Roost, der eine „5“ schoss. Der Königsschuss fand bereits am vergangenen Sonntag auf dem Schießplatz statt, bei dem auch der amtierende König Detlef Bach gebührend verabschiedet wurde.

Einer alten Tradition folgend mussten am Sonnabend alle Schützen, die beim Schießen nicht so gut waren oder die Scheibe gar nicht getroffen hatten, zehn Euro für den neuen König geben. Dabei wurde jeder und jede namentlich aufgerufen, was allgemein Heiterkeit bei den Schützenschwestern und -brüdern auslöste und auch für so manchen Lacher bei den Zuschauern sorgte.

Im Anschluss setzten sich alle bei hochsommerlicher Temperaturen gut gelaunt zum Schützenumzug in Bewegung, der Ummarsch wurde mehrfach von Schüssen des Eldenaer Böller-Corps akustisch umrahmt. Auch Joachim Stüdemann von der Grabower Schützenzunft wusste seine Kanone in Szene zu setzen. Anschließend ging es mit dem Festumzug unter musikalischer Begleitung durch die „Prignitzer“ durch das Dorf zum Schießplatz. Dort gab es am Nachmittag ein Unterhaltungsprogramm, bei dem auch der Bürgerkönig ermittelt wurde. Pokalschießen mit Kleinkaliber-Gewehr KK sowie Schießen mit dem Traditionsgewehr Vorderlader von 1861 Remington wurden ebenso angeboten. Am Abend trafen sich alle zum Schützenball.

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