Wir in Prislich : Sich in Neese eigene Firma aufgebaut

Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
1 von 2
Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

Jungunternehmer Dennis Kielgas schätzt den Zusammenhalt in der Gemeinde

svz.de von
23. November 2015, 14:50 Uhr

Die Schaufel des Baggers frisst sich in den Boden am alten Landstallmeisterhaus im Landgestüt Redefin. Im Fahrerhaus sitzt Dennis Kielgas, ein junger Mann, der hier als Subunternehmer der Firma MUT im Zuge der umfangreichen Sanierung des Gebäudes die Regenentwässerung verlegt. „Ich bin seit gut zwei Wochen hier“, so der Jungunternehmer, der in Neese, einem Ortsteil der Gemeinde Prislich, zu Hause ist. „Neben dieserart Aufträge übernehme ich auch den Winterdienst in Ludwigslust für drei private Objekte“, ergänzt der 29-Jährige. „Man muss etwas anpacken, selbst etwas verwirklichen wollen, dann funktioniert es auch“, ist die Philosophie des jungen Mannes. „Alles, was zum Tiefbau gehört, übernehme ich“, sagte der gelernte Rohrleitungsbauer, der auch seinen Meister, geauer gesagt seinen Netzmeister gemacht hat. Dennis Kielgas war auch schon zwei Jahre Bauleiter bei einer Firma in Schwerin. „Aber es war schon immer mein Ziel, mich selbstständig zu machen“. Und das ist Dennis mit seiner eigenen Firma Neeser Erd- und Wasserbau mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbau seit dem 7. Juli 2014 auch gelungen. Vor drei Jahren machte er seinen Meisterbrief. „Den Beruf des Rohrleitungsbauers gibt es noch, aber so richtig will ihn keiner mehr machen“, schmunzelt der junge Meister. Denn neben moderner Technik, die zum Einsatz kommt, ist eben auch noch viel Handarbeit zu machen.

Dennis Kielgas ist mit der Gemeinde Prislich eng verbunden. Er hat in Neese ein schönes Zuhause und dafür das Haus, in dem der Konsum und dann auch der Kindergarten war, aus- und umgebaut. „Ein Jahr hat die Sanierung gedauert, seit September 2012 wohnen wir nun dort. Meine Frau fährt von dort jeden Tag nach Hamburg zur Arbeit, in 45 Minuten ist sie da. Unser Sohn Arne ist zweieinhalb Jahre, wir bringen ihn in zur Kita nach Grabow.“

Dennis Kielgas kennt die Region um Prislich gut, er ist in Kremmin aufgewachsen, war dort sechs Jahre. Später zog er nach Neese, wo auch die Oma zu Hause ist. „An Neese gefällt mir die Ruhe, das Familiäre. Hier kennt sich jeder, da wird sich geholfen, der Zusammenhalt ist da. Ich habe auch viele Freunde, die wieder hierher zurückgekommen sind. So junge Leute aus Kiel, die sich in Prislich niedergelassen haben. Ich habe selbst drei Jahre in Schwerin gelebt, aber letztlich wollte ich wieder zurück in die Heimat, zur Familie, zu Freunden und Verwandten. Das ist mir wichtig.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen