Wir in Groß Laasch : Mit 15 Maschinen im Holz unterwegs

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Forstunternehmer feierte im vergangenen Jahr 25-jähriges Betriebsjubiläum

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16. Januar 2016, 09:01 Uhr

Frank Arndt ist Forstunternehmer mit Leib und Seele. Oft ist er auf den Holztagen am Jagdschloss Friedrichsmoor zu finden, die stets viele Schaulustige anziehen.

Seine Geschäftspartner sind die Privatwaldbesitzer. Bei ihnen übernimmt er den maschinellen Holzeinschlag. Die Firma des 47-Jährigen ist nicht nur in ganz MV, sondern auch in Brandenburg bekannt. Hinzu kommt die Wiederaufforstung, bei der Frank Arndt mit Subunternehmern zusammenarbeitet.

Wenn es um Holzrückung und Holzhandel geht, ist Arndts Betrieb das größte Privatunternehmen in Mecklenburg. 15 Maschinen – Harvester (Holzvollernter) und Rückezüge (Maschinen, die das vorgeschnittene Holz an die Waldwege bringen) – sind nahe ihrer Einsatzorte platziert, so dass die Männer, die sie bedienen, jeden Abend zu Hause sind. Sie wohnen in der Nähe ihrer Arbeit. Was sie schaffen, ist beeindruckend: Alle 15 Maschinen zusammen können bis zu 1000 Festmeter Holz pro Tag verarbeiten.

17 Angestellte hat das Forstunternehmen von Frank Arndt. Sie alle kamen im vergangenen Jahr zusammen, als der Betrieb sein 25-jähriges Bestehen feierte. Da standen zudem alle Maschinen aufgereiht in Groß Laasch. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich Interessenten davon überzeugen, was hier in einem Vierteljahrhundert entstanden ist. Als der Groß-Laascher sich 1990 selbstständig machte, brachte er bereits Erfahrung mit der Arbeit im Wald mit. Mit einer gehörigen Portion jugendlicher Unbekümmertheit, die man eben als junger Mann von 22 Jahren hat, wagte er den Sprung ins sprichwörtliche „kalte Wasser“ – und hat es bis heute nicht bereut. Die Vielseitigkeit der Tätigkeit ist es zum Einen. „Kein Wald ist wie der andere. Man findet immer neue Bedingungen“, sagt der Unternehmer. Dazu kommt die Arbeit in der freien Natur, die den Groß-Laascher fasziniert. Moderne Technik ersetzt jetzt aufwändige Handarbeit. „In der Holzwirtschaft denken wir in Generationen“, unterstreicht Frank Arndt das Besondere dieses Zweiges. „Von der Aufforstung bis zur Ernte vergehen Jahrzehnte.“ Er ist überzeugt, dass der Wirtschaftszweig Zukunft hat. Nachhaltige Rohstoffwirtschaft, das ist es schließlich, was das 21. Jahrhundert prägen wird.

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