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Wir in Karstädt : Karstädter Bauern als Partner geschätzt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Agrarbetrieb ist für die Kommune vom Wegebau bis zum Hoftag ein verlässlicher Helfer

von
erstellt am 18.Apr.2016 | 09:38 Uhr

Schwere Technik auf einem Schlag in der Ortsmitte von Karstädt. Für die Landwirte der Karstädter Agrarbetrieb GmbH um Geschäftsführer Stephan Nagel gehen die Arbeiten jetzt richtig los. „Wir pflanzen auf 60 Hektar Kartoffeln“, so Stephan Nagel, als er am Feldrand seine beiden Mitarbeiter André Müller und Jens Rehberg einweist. Die von den Karstädtern angebauten Kartoffeln werden zur Mecklenburger Kartoffelveredlungs GmbH Hagenow geliefert. Im Jahr sind das rund 3000 Tonnen. „Die Kartoffeln werden für die Herstellung von Püree und Chips verwendet“, so der Geschäftsführer. Zehn Tage pflanzen die Karstädter jetzt, Mitte September beginnt dann die Erntezeit.

Zum Agrarunternehmen gehören aktuell 14 Beschäftigte, seit 2005 ist Stephan Nagel Geschäftsführer. Die Hauptfelder des Unternehmens sind Ackerbau und Mutterkuhhaltung. „Auf jeweils rund 200 Hektar bauen wir Weizen und Gerste an, auf 200 Hektar Raps, auf 150 Hektar Kartoffeln.“ Der Maisanbau spielt mit 20 Hektar eher eine kleine Rolle, dazu kommen auf 110 Hektar Lupinen und 800 Hektar Grünland. „Wir betreiben die Zucht von Angus-Rindern, unser Tierbestand umfasst momentan 490 Mutterkühe plus Nachzucht“, so Stephan Nagel.

Für die Gemeinde ist der Agrarbetrieb ein wichtiger und verlässlicher Partner. „Das Unternehmen hilft uns zum Beispiel beim Ausästen, ist zur Stelle, wenn es um Instandsetzungsarbeiten geht“, freut sich Karstädts Bürgermeisterin Kriemhilde Franck über die gute Zusammenarbeit. Mit ihrer Technik haben die Landwirte geholfen, Wege zu schieben, so die Dorfstraße zur Kita. „Wir haben dort immer wieder Recyclingmaterial aufgefüllt“, ergänzt Stephan Nagel.

Auch in der Kindertagesstätte sind die Karstädter Bauern gern gesehene Gäste. So ist ein bis zweimal im Jahr der Hoftag für die Kinder immer ein besonderes Erlebnis. Die Augen der Kinder strahlen, wenn sie dann in der Nähe ihrer Einrichtung mal mit dem Häcksler oder dem Mähdrescher mitfahren können. Für den Ausbau der Dorfstraße zur Kita hat die Gemeinde Fördermittel beantragt, entsprechende Gelder als Eigenanteil sind in den Haushalt eingestellt, so die Bürgermeisterin. „Wenn die Zusage da ist, wird der Weg mit Asphaltdecke und Bürgersteig ausgebaut“, sagt Kriemhilde Franck.

Von der B191 durch die Bergstraße muss noch ein Stück gemacht werden, aber auch nur, wenn Fördermittel in Aussicht gestellt werden können. Dann sei die Gemeinde mit ihren Straßenbaumaßnahmen durch, so die Bürgermeisterin. „Im Zuge von Abwasser-Baumaßnahmen des Zweckverbandes konnten wir in den letzten Jahren einige Straßen bauen, da das vom ZkWAL bezahlt wurde“, ergänzt Kriemhilde Franck.

Der Ausbau des Banketts in der Lindenallee steht in diesem Jahr an. Das soll mit Eigenmitteln der Gemeinde geschehen. Einen entsprechenden Beschluss dazu hatte die Gemeindevertretung schon vor Jahren gefasst.

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