Wir in Grabow : Aus der Tradition die Zukunft meistern

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Firma Ed. Prosch in Grabow starker Partner für Handwerk, Bau und Landwirtschaft

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04. Januar 2016, 10:00 Uhr

Die Firma Ed. Prosch KG mit zwei Fachhandelslagern in Grabow und Perleberg ist das zweitälteste Unternehmen in Grabow: Im Juli 2013 feierte die Belegschaft um ihren Chef Dr. Hartmut Prosch das 150-Jährige Bestehen. Ein Unternehmen zwischen Tradition und Moderne: Während Dr. Hartmut Prosch, der seit 1990 als Urenkel des Gründers die Geschicke der Firma lenkt, den Gästen das Büro zeigt, so wie es 1913 eingerichtet war, ist einige Meter weiter in den Fertigungshallen die neueste Errungenschaft zu sehen: Ein moderner Biegeautomat, der in der Bewehrungsvorfertigung eingesetzt wird. Die Anschaffung war notwendig geworden, um den Anforderungen der Kunden immer besser gerecht zu werden. „Damit liegen wir in puncto Schnelligkeit ganz weit vorn, was die Belieferung der Kunden je nach Auftragslage betrifft“, so Dr. Prosch. Bewehrungsgitter, die die Firma herstellt, finden z.B. im Brückenbau und bei der Eigenheimfertigung Verwendung. „Für die Sanierung des Schützenhauses in Grabow haben wir den Betonstahl geliefert. Und für den Ersatzneubau der Kita am Amselring in Grabow hatten wir zu hundert Prozent den benötigten Stahl parat.“ Apropos Schützenhaus: Das Balkongeländer war ein Geschenk der Firma und ist das Prunkstück der Außenfassade des Hauses.

Auch beim Bau der Autobahn A14 hat das Traditionsunternehmen mitgewirkt. Alles, was an Stahl bis zu einem Umfang von drei Tonnen benötigt wurde, kam von der Firma Prosch. „So sind wir an jeder Brücke der A14 mit unseren Leistungen mitbeteiligt“, sagte der Firmenchef voller Stolz.

Die Ed. Prosch KG gibt es nun bereits in der fünften Generation. Gegründet 1863, hat sie die Kleinstaaterei überlebt, das Kaiserreich, die Weimarer Republik, das Dritte Reich, zwei Weltkriege, die Mangelwirtschaft des Sozialismus und hat sich heute erfolgreich am Markt etabliert. Die Ed. Prosch KG ist ein starker Partner der Handwerker, Baubetriebe und der Landwirtschaft. Die Auftragslage ist gut, in den vergangenen Jahren wurden viele junge Leute eingestellt, eine Diskussion um Fachkräfte gibt es im Unternehmen nicht. Aktuell sind neben Dr. Hartmut Prosch und seinen beiden Söhnen Carsten und Matthias im Unternehmen 19 Mitarbeiter beschäftigt. Carsten Prosch kümmert sich um Buchhaltung und Finanzen, während Matthias Prosch in die Perleberger Filiale eingestiegen ist und den Ein- und Verkauf leitet.

Stahl und Dachabdeckungen, Sanitär und Heizung, Eisenwaren und Werkzeuge: Das ist die Welt der Ed.Prosch KG. Wer in den letzten 152 Jahren rund um Grabow und Perleberg als Handwerker im Einsatz war, etwas bauen ließ oder Landwirtschaft betrieben hat, hat dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann einmal etwas aus dem Sortiment der Firma Prosch gebraucht - sei es eine Handvoll Muttern, Ersatzteile für die Industrietechnik oder gleich einige Tonnen Stahl für ganze Lagerhallen. Als regionaler Versorger und Partner der Kunden aus Handwerk, Bau und Landwirtschaft ist der Familienbetrieb schon lange eine feste Größe - und das wird auch in Zukunft so bleiben.

A14 als Impulsgeber Drei Fragen an Bürgermeister Stefan Sternberg Was zeichnet Ihre Stadt aus, warum finden Sie ihre Stadt besonders lebenswert?
Grabow ist eine echte mecklenburgische Kleinstadt. Von je her als kleines Zentrum des Amtes Grabow bekannt. Die Besonderheit unserer Stadt sind die vielen kleinen Straßen und Gassen mit ihren wunderschönen bunten Fachwerkhäusern.

Oft findet man bei einem Spaziergang durch die Stadt oder auch entlang der Müritz-Elde-Wasserstraße den ein oder anderen unentdeckten Ort, der unsere Region besonders und lebenswert macht. Lebenswert machen aber vor allem die vielen Vereine und das reiche kulturelle Leben der Region unsere Stadt. Ein Besuch lohnt sich immer...

Wo sehen Sie Ihre Stadt in zehn Jahren?
In zehn Jahren sehe ich eine Stadt, die die Aufgaben, die sich die verändernde Zeit an sie stellt, positiv gemeistert hat. Besonders die Neuerungen wie die A 14 oder unsere Städtebausanierung sTicket-Serviceollten dann ihre volle Kraft für die Entwicklung der Region entfaltet haben.

In den letzten Jahren wurden viele Neuerungen angeschoben und ich hoffe, sie sind dann sichtbar und stärken unser Stadt.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?
Dass wir weiterhin eng zusammenarbeiten, um mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln optimale Bedingungen zu schaffen, um unsere Region weiter wirtschaftlich zu entwickeln. Der Landkreis und die Städte und Gemeinden müssen neuen Ideen offen gegenüber stehen und dürfen das Miteinander mit den Bürgern nicht aus den Augen verlieren.


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