Grebs : Gemeinde macht guten Schnitt

Detlef Schranck (vorn l.) und Till Backhaus schneiden das symbolische Band zur Eröffnung der Straße Am Sportplatz durch.
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Detlef Schranck (vorn l.) und Till Backhaus schneiden das symbolische Band zur Eröffnung der Straße Am Sportplatz durch.

In Grebs-Niendorf sind seit 2009 fast 1,9 Millionen Euro in Straßen- und Wegebau sowie in Gebäudesanierung geflossen

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09. August 2016, 21:00 Uhr

2004 ist Detlef Schranck Bürgermeister der fusionierten Gemeinde Grebs-Niendorf geworden. 2005 ordnete Landwirtschaftsminister Till Backhaus das Bodenordnungsverfahren für die Gemeinde an. „Das ist ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung gewesen“, schätzt der Bürgermeister ein. Der Minister ist aktuell auch Wahlkämpfer. Aber nicht nur deshalb habe er sich mehrere Stunden Zeit für den Besuch der Gemeinde genommen, sagte Till Backhaus am Montagabend beim Straßenfest am Sportplatz in Grebs. „Ich habe mich überzeugt, was hier in der Gemeinde in den letzten Jahren geschaffen worden ist. Das ist beachtlich“, so der Minister. der für die Sozialdemokraten im Wahlkreis 17 als Direktkandidat antritt.

Mit den aus dem Bodenordnungsverfahren erwachsenden Fördermitteln sei es möglich gewesen, dringend nötige Investitionen auf den Weg zu bringen, so der Bürgermeister. Er zählt dazu den ländlichen Wegebau und die Maßnahmen in der Dorferneuerung, die Sanierung des Gemeindehauses in Niendorf an der Rögnitz und anderes mehr. Seit 2009 sind in der Gemeinde fast 1,9 Millionen Euro in Straßen- und Wegebau sowie in die Gebäudesanierung geflossen.

„Ich weiß noch, wie das war, als wir uns kennen gelernt haben“, sagte Till Backhaus an den Bürgermeister gewandt. „Das war damals vor der alten LPG-Küche in Niendorf. Das sah schlimm aus damals.“ Diesmal stand der Minister in der Straße Am Sportplatz in Grebs, die er gemeinsam mit dem Bürgermeister und zahlreichen Anwohnern etwas verspätet ganz offiziell ihrer Bestimmung übergab. Aus einem befestigten Weg, dessen Zustand schon sehr zu wünschen übrig ließ, ist eine moderne befestigte Straße geworden. Der Löwenanteil der Kosten sei durch Fördermittel abgedeckt gewesen, sagt Detlef Schranck. Darüber hinaus wurden neben dem Eigenanteil der Gemeinde auch die angrenzenden Grundstücksbesitzer mit zur Kasse gebeten, weil die Straße Am Sportplatz eine Anliegerstraße ist. Trotzdem waren sich alle einig: Die Freude über die neue Straße überwiege.

„Von 2007 bis 2013 haben wir 32 000 Förderprojekte im Land umgesetzt“, informierte Backhaus. 1,3 Milliarden Euro seien in die ländlichen Räume investiert worden. Der Minister brach eine Lanze für die vielen Ehrenamtlichen, die die Entwicklung der Dörfer vorantrieben. Ihnen und den Wegbereitern in den Landesbehörden sei es zu verdanken, dass man aktuell eine so tolle Bilanz vorweisen könne. Backhaus hatte sich nicht nur in der Gemeinde Grebs-Niendorf von den Ergebnissen des Flurneuordnungsverfahrens informieren lassen. In der Nachbargemeinde Karenz ging es in seinen Gesprächen um die Erweiterung der Kita.

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