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Ludwigsluster Tageblatt

17. Dezember 2017 | 01:44 Uhr

Brenz : Gemeinde Brenz hat ihre Trasse

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Heute erfolgte im feierlichen Rahmen die Übergabe und Verkehrsfreigabe des Radweges an der L 191 zwischen Brenz und Spornitz

svz.de von
erstellt am 24.Mai.2016 | 17:00 Uhr

Eineinhalb Jahre haben die Brenzer um diese Trasse gekämpft und nun ist es vollbracht: Heute erfolgte im feierlichen Rahmen die Übergabe und Verkehrsfreigabe des Radweges an der L 191 zwischen Brenz und Spornitz.

Die Gemeinden Spornitz und Brenz mit ihren Bürgermeistern Dieter Eckert und Henry Topp haben in ihren Anstrengungen nie nachgelassen, um eine gute verkehrliche Anbindung und Infrastruktur ihrer Gemeinden zu erreichen.

Anliegen war insbesondere der Lückenschluss des aus Richtung Dömitz kommenden Radweges zwischen Brenz und Parchim. So sollen dann künftig Schulkinder, Fahrradtouristen und andere Verkehrsteilnehmer gefahrlos mit dem Rad oder zu Fuß in die Kreisstadt, aber auch nach Ludwigslust gelangen können.

Was lange währt, brachte nun einen ersten großen Erfolg: Die Lücke zwischen Brenz und Spornitz ist geschlossen und wurde gestern übergeben. „Ein fast historisches Datum“, waren sich alle Anwesenden einig. Viel Kraft und Nerven hat dieser Lückenschluss gekostet. Die Trasse vom Ortsausgang in Alt Brenz bis zum Ortseingang Spornitz ist fertig, jetzt soll der Weiterbau bis zur Kreisstadt erfolgen. Für den ersten Abschnitt beliefen sich die Baukosten auf rund 466  000 Euro. Der Radweg ist 2,5 Meter breit und hat eine Asphaltdecke bekommen.


Mit den Ämtern gut zusammengearbeitet


Bürgermeister Dieter Eckert bedankte sich im Namen der Gemeinden Spornitz und Brenz beim ausführenden Baubetrieb MUT aus Ludwigslust, beim Straßenbauamt, den Ämtern Parchimer Umland und Neustadt-Glewe für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Ganz besonderer Dank gilt darüber hinaus den Grundstückeigentümern, die zur Realisierung des Teilstücks ihre Flächen zur Verfügung gestellt haben.

Hoffnungsvoll blickt Spornitz nun in Richtung Parchim. Erst wenn auch diese letzte Lücke geschlossen sein wird, macht das ganze Projekt einen Sinn und wird endlich gut, so Eckert abschließend. „Beide Bürgermeister waren sich einig, dass nach Bauende bis Parchim ein Riesen-Event mit allen beteiligten Partnern und für die gesamte Region stattfinden sollte“, so Henry Topp, der die Idee dazu auch schon für den Moment der Übergabe des Abschnitts Alt Brenz bis Spornitz hatte. Schließlich finden sich auf diese Weise zwei „Altkreise“, und hoffentlich nicht nur über den Radweg, fügten beide augenzwinkernd hinzu. Im Sommer des nächsten Jahres könnte dieses Fest stattfinden, so Henry Topp. Bis dahin sei nach Aussage einer Mitarbeiterin vom Straßenbauamt Schwerin das Radwege-Bauvorhaben abgeschlossen.

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