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Neustadt-Glewe : „Gemalte Geschichten“ in der Burg

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Gammeliner Maler Günter Müller stellt im Obergeschoss des „Alten Hauses“ in Neustadt-Glewe 29 ausgewählte Werke aus

von
erstellt am 28.Apr.2014 | 18:00 Uhr

„Huldigung“, „Ende der Vorstellung“, „Totem“, „Paar mit Vogel“, „Schiffbruch“, „Geisterbahn“ und „Puppenspieler“ - das sind Werke des Gammeliner Künstlers Günter Müller, der aktuell insgesamt 29 Bilder aus seinem Schaffen im Obergeschoss des „Alten Hauses“ in der Burg in Neustadt-Glewe ausstellt. „Gemalte Geschichten“ hat Günter Müller als Überschrift gewählt, und es sind durchaus in ihrer Gesamtkomposition beeindruckende Werke aus allen Bereichen des Alltags und der Gesellschaft -traumhaft und zum Teil auch albtraumhaft umgesetzt.

„Die Auswahljury kann ich nur beglückwünschen, dass sie für die aktuelle Ausstellung auf der Burg den Künstler Günter Müller ausgewählt hat“, sagte Dr. Kornelia Röder, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kupferstichkabinett des Staatlichen Museums Schwerin, die an diesem Tag als Privatperson zugegen war, in ihren einleitenden Worten am Eröffnungstag der Ausstellung.

Mit dieser Exposition beginnt 2014 die Reihe der Ausstellungen auf der Burg, so Katrin Hauser, Fachdienstleiterin Zentrale Dienste, Städtebau- und Wirtschaftsförderung der Stadt Neustadt-Glewe. „Wir freuen uns als Stadt, solch einen renommierten Künstler wie Günter Müller bei uns begrüßen zu können“, ergänzt Katrin Hauser. Von Britta Kley, bei der Stadt verantwortlich für das Objekt Burg, für das Museum und Stadtinformation, gab es Blumen für den Künstler. Günter Müller seinerseits dankte Britta Kley für ihr Engagement im Vorfeld der Ausstellung, vor allem für die tatkräftige Unterstützung beim Aufhängen der Werke im Ausstellungsraum.

Nach der Eröffnung kamen die zahlreichen Gäste und Kunstfreunde, unter ihnen die Malerin Christa Schenk aus Neustadt-Glewe, sowie Astrid Kloock und Wolf Spillner vom Kunst- und Kulturverein Ludwigslust (Kukululu) beim Betrachten der Bilder mit dem Künstler ins Gespräch. Erfuhren Interessantes und Wissenswertes über die Entstehung der Werke, die zwischen 2011 und 2014 in Öltechnik auf den verschiedensten Materialien - Leinwand, Hartfaser und Wellpappe - geschaffen wurden. „Mit ungebrochener Fabulierlust sind in den vergangenen zwei, drei Jahren großformatige Bilder entstanden, an denen man sich nicht satt sehen kann. Vorausgesetzt, man kann und will und wagt sich in seine Gartenurwälder, Sturmmeere und mythische Welten hinein, in denen immer noch Narren, Weibsbilder und Könige das Sagen haben und allerlei versteckte Wesen und verrückte Figuren, mit denen aufmerksame Betrachter ihre eigenen Geschichten erfinden können“, hatte bereits 2010 der SVZ-Kulturredakteur Holger Kankel in einer Rezension geschrieben.

Ein jeder, der die Ausstellung besucht, solle die Bilder in ihrer Ausstrahlungskraft auf sich wirken lassen, ganz in seiner eigenen Interpretation versunken. Gelegenheit dazu gibt es noch bis zum 25. Mai - einen Besuch in der Ausstellung sollten Kunstinteressierte und Freunde der Malerei unbedingt einplanen.

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