Brunow : Gelassene „Bruni“ bei der Taufe

Viel zu lachen gab es für das Publikum bei der eigenwilligen Aufführung des Märchens „Rotkäppchen und der Wolf“.
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Viel zu lachen gab es für das Publikum bei der eigenwilligen Aufführung des Märchens „Rotkäppchen und der Wolf“.

Kälbchen bekommt zum Auftakt des Brunower Weihnachtsmarktes offiziellen Namen

svz.de von
15. Dezember 2014, 19:45 Uhr

Mit einer Premiere wurde Sonnabend die mittlerweile neunte Auflage des Brunower Weihnachtsmarktes eröffnet: Das erste Milchviehkalb in der Geschichte der gastgebenden Agrargenossenschaft im Ort erhielt einen Namen. Es wird „Bruni“ gerufen und artgerecht aufwachsen, versprachen Geschäftsführer Helge Dieckmann und das Vorstandsmitglied der Agrarvereinigung, Silvio Krüger, den Kindern, die das von diesem Rummel unberührte Kälbchen bei „der Taufe“ umringten.

Wie Dieckmann informierte, sollen auch die weiteren Kälber einen Namen erhalten und auf der Internetseite der Genossenschaft zudem präsentiert werden. „Wir möchten uns von der Massentierhaltung deutlich unterscheiden. Jeder, der sich bei uns umschauen möchte, dem ermöglichen wir dieses Begehren, ob virtuell oder mit einem Besuch“, setzt Dieckmann auf Transparenz.

Damit waren der ernsten Worte an diesem Nachmittag genug gesprochen. Die Besucher erwartete ab 13 Uhr eine vorweihnachtliche Atmosphäre in der 1000 Quadratmeter großen Halle der Agrargenossenschaft, für die sich das Kommen lohnte, wie die Veranstalter von der Gemeinde Brunow, der Agrargenossenschaft, der Kirchgemeinde und dem erst seit dem vergangenen Sommer gegründeten Dorfförderverein es ausdrückten. Und die Besucher kamen, in Massen und mit viel Appetit. Nicht wenige hatten gleich Einkaufstaschen dabei, standen dann auch noch gerne für schlachte frisches Fleisch direkt vom Erzeuger an. Im weiten Rund der Stände gehörten ebenso Glühwein, Punsch, Grillwürstchen und viele kulinarische Angebote mehr.

Für ein zauberhaftes Antlitz von Mädchen und Jungen sorgte Christina Unger aus Ziegendorf nah am meterhohen Weihnachtsbaum. Mit einer Engelsgeduld und ruhiger Hand malte sie fantasievolle Motive von der Stirn bis zur Kinnspitze. Selbst malerisch kreativ zu sein, daran konnten sich die Kinder an einem Stand mit Rohlingen versuchen. Und die jungen Besucher standen auch immer wieder bei „Bäcker“ Marko Dahse an, dessen frisch zubereitetes Mutzen-Gebäck aber auch den älteren Gästen mundete.

Weitere Höhepunkte des Nachmittags waren eine humorvolle Aufführung des Märchens Rotkäppchen und eine vorweihnachtliche Bescherung durch den Weihnachtsmann.

Bevor ein Höhenfeuerwerk den nachtschwarzen Himmel nach 17 Uhr erhellte und den Ausklang des Brunower Weihnachtsmarktes signalisierte, holten die Gewinner der Tombola ihre Preise ab. Für sie hatte sich das Fifty-Fifty-Risiko 400 Lose und 200 Gewinne gelohnt.

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