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Autobahn 14 : Geht’s hier wirklich nach Dresden?

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Vorwegweiser an der Anschlussstelle Ludwigslust der A 14 kann zu Irritationen führen

svz.de von
erstellt am 29.Dez.2015 | 20:45 Uhr

Geradeaus geht’s nach Neustadt-Glewe, erste Auffahrt links nach Dresden. So verkündet es der Vorwegweiser an der Anschlussstelle Ludwigslust der A 14.  Nur:  Allzu wörtlich sollten Autofahrer diesen Hinweis lieber (noch) nicht nicht nehmen. Denn die Fahrt auf der hier jüngst eingeweihten A 14 in Richtung Dresden endet schon  fünf Kilometer weiter. Weil die Autobahn dort erst  noch  gebaut werden muss.

Der Kraftfahrer hat laut dortigem  Wegweiser nun drei Möglichkeiten: nach Grabow zu fahren, sich in Richtung Dömitz zu bewegen oder aber Ludwigslust-Süd anzusteuern. Nur, wo es nach  Dresden geht,  bleibt unklar und der ortsunkundige Autofahrer steht sozusagen im Walde.  Ist besagtes Schild an der eingangs erwähnten Anschlussstelle nun etwa ein Schildbürgerstreich?

Ronald Normann,  Leiter des zuständigen Autobahnamtes Güstrow, erklärt: „Die Autobahn  wird  nach ihrer völligen Fertigstellung durchgängig bis Dresden führen. Weil Dresden im bundesweiten Fernziel-Katalog aufgeführt ist, steht die Stadt als Fernziel auf dem Vorwegweiser. Ein solcher soll in der Regel 20 bis 25 Jahre stehen bleiben.“

Also steht Dresden als Fernziel schon jetzt perspektivisch auf  besagtem  Schild. Ronald Normann bestätigt aber: „Allerdings kann das gegenwärtig wirklich zu Irritationen führen.“  Das Problem sei bekannt und man  überlege,  wie die Sache  auf dem Wegweiser  geändert werden könne. Übrigens: Wer  etwas ratlos am vorläufigen Ende der A 14 steht und den Weg nach Dresden sucht, sollte sich in Richtung Grabow und weiter südlich halten.  Über Landstraßen  ist der nächste fertige Autobahnabschnitt garantiert zu erreichen. Oder aber: Gleich auf der A 24 zum Berliner Ring und dann weiter nach Dresden fahren. Ist derzeit noch die schnellste Variante.

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