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Bauernhöfe statt Agrarfabriken : Gegen weiteren Ausbau der Massentierhaltung

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kreistagsfraktion unterstützt Kundgebung des Bürgernetzwerkes „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ am 14. April in Göhren Lebbin

von
erstellt am 02.Apr.2016 | 16:12 Uhr

Die Fraktion „Umwelt, Piraten, Freie Wähler“ des Landkreises Ludwigslust- Parchim unterstützt den Aufruf zur Protestkundgebung des Bürgernetzwerkes „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ anlässlich der bundesweiten Agrarministerkonferenz am 14. April in Göhren Lebbin. „Wir wollen gemeinsam gegen den weiteren Ausbau von industriellenMassentierhaltungsanlagen und gegen die Verlängerung der Zulassung des giftigen Pestizids Glyphosat protestieren“, so Fraktionsmitglied Maik Kindler.

„Wir wollen die Agrarminister auffordern, endlich Obergrenzen für Stallanlagen einzuführen und bessere Haltungsbedingungen für die Tiere mit Einstreu und Auslauf! Die Agrarindustrie darf das Verbot von Glyphosat nicht länger verhindern.

„Auch wenn hohe Tierzahlen nicht zwangsläufig unendliche Tierqualen bedeuten, so sind wir der Ansicht, dass sich aber die schädlichen Emmissionen potenzieren" erklärt der Fraktionsvorsitzende Graf Gustav von Westarp.

Petra Mannfeld fügt hinzu, wir brauchen schnellstmöglich eine Veränderung im System. Wenn etwas umweltschädlich ist, muss es mit Strafen belegt werden, damit Folgekosten vom Verursacher und nicht vom Steuerzahler getragen werden. Man sollte Umweltschäden, die von solchen Anlagen ausgehen, konkret beziffern und einfordern, indem man sie mit Abgaben oder Steuern belegt – dann hätten wir auch einen anderen Wettbewerb zwischen konventionellen und biologisch erzeugten Produkten – wenn der Preis eben wirklich alle Kosten, die seine Herstellung verursacht, beinhalten würde.

Treffpunkt in Göhren ist um 10 Uhr in der Ferienanlage Land Fleesensee. Die Fraktion bietet Mitfahrgelegenheiten an. Anmeldungen können bei Maik Kindler unter 0173-6445001 erfolgen.

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