Ludwigslust : Gegen das Vergessen

Weiße Rosen für die Toten: Lennéschüler vor Kriegsgräbern auf dem Ludwigsluster Friedhof.
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Weiße Rosen für die Toten: Lennéschüler vor Kriegsgräbern auf dem Ludwigsluster Friedhof.

Ludwigslust erinnert an Kriegsgefallene und Opfer von Gewalt und Terror

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17. November 2014, 07:03 Uhr

Mit zwei Kranzniederlegungen auf dem Ludwigsluster Friedhof haben gestern am Volkstrauertag Stadt, Stadtvertreter und Schüler der Kriegsopfer gedacht. „Dieser stille Tag im November soll uns erinnern an den Wahnsinn der Kriege“, sagte Stadtpräsident Helmut Schapper vor dem Mahnmal zum Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege. Weil heute nur noch wenige Augenzeugen lebten, seien Kinder und Enkelkinder aufgerufen, an die Opfer zu erinnern. Schüler der Lennéschule rezitierten Gedichte und legten weiße Rosen auf dem Kriegsgräberfeld nieder. Folker Roggensack, berufener Bürger für Die Linke in der Stadtvertretung, sprach am Gedenkstein für die Opfer des Bombenangriffs am 22. Februar 1945: „Was die Trauer heute so besonders macht, ist der Zustand unserer Welt. Deshalb sollten wir unsere Herzen öffnen für alle, die zu uns kommen mit der Hoffnung, hier Schutz zu finden.“

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