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Ludwigsluster Tageblatt

14. Dezember 2017 | 14:21 Uhr

kummer / ludwigslust : Gefahrlos zu den Brücken

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kummeraner Traditionsradtour führt über neuen Radweg an der B 5 / Abschnitt gestern endgültig fertig gestellt

Die radelnden Teilnehmer des Franz-Schwarz-Gedenklaufes fuhren am Sonntag erneut über die Radweg-Brücken an der Bundesstraße 5 zwischen Kummer und Ludwigslust – genauso wie im Vorjahr. Und doch war es diesmal anders. Der vor, zwischen und hinter den Brücken entstandene Radwegabschnitt liegt nicht mehr im Niemandsland, sondern war im vergangenen Herbst an den Radweg in Richtung Hornkaten und an die Wirtschaftsstraße Mäthus angeschlossen worden. So konnten die Radler die Brücken erreichen, ohne die Bundesstraße zu benutzen. „Wenn man auf sich und seine Sache aufmerksam macht, kann man auch etwas erreichen“, sagte Ortsteilvorsteher Udo Jauert bei einem kurzen Zwischenstopp an den vor rund sieben Jahren errichteten Brücken über die Rögnitz und den Ludwigsluster Kanal. Er erinnerte daran, dass die Radler vor Jahresfrist schon einmal an diesem Ort standen – damals aber mit Transparenten und gemeinsam mit Bundes- und Landespolitikern. Seither hatten neben der Schweriner Volkszeitung auch vier Fernsehsender über den „Radweg ins Nichts“ berichtet.

Die diesjährige Tour führte allerdings auch noch nicht über den fertigen Radweg. Vor der Winterpause hatte die Zeit nur gereicht, um den Unterbau fertigzustellen. Doch ausgerechnet gestern wurde der Bau vollendet. Die neue Trasse bekam die abschließende Asphaltdeckschicht.

Und Udo Jauert konnte weitere erfreuliche Neuigkeiten verkünden. In diesem Jahr soll tatsächlich die nächste Strecke zwischen dem Abzweig Mäthus und Kummer gebaut werden. Dann ist auch der gut zwei Kilometer fressende Umweg über den Wirtschaftsweg nicht mehr erforderlich. „Am 5. Mai findet in Kummer die Bauanlaufberatung statt“, informierte der Ortsteilvorsteher die Radler. „Wenn dieser Radweg fertig gestellt ist, sind wir am Ziel unserer Wünsche und Forderungen.“

Das zuständige Straßenbauamt Schwerin hat derweil auch die Weiterführung des Radweges von Kummer bis zum Abzweig Picher im Blick. „Die Planungen schreiten voran. Ziel ist ein Baubeginn im kommenden Jahr“, hatte Dezernatsleiter Wilfried Schubert jüngst gegenüber SVZ erklärt.

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