Landkreis Ludwigslust-Parchim : Gefährliche Raupe: Meldungen häufen sich

Raupen des Eichenprozessionsspinners kriechen auf einem Baumstamm. Foto: dpa
Raupen des Eichenprozessionsspinners kriechen auf einem Baumstamm. Foto: dpa

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich von Süden her kommenden massenhaft aus. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim gehen bei der Kreisverwaltung und Ordnungsämtern immer mehr Meldungen und besorgte Anrufe ein.

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17. Juni 2012, 07:16 Uhr

Parchim | Seit der Warnung vor der Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis Ludwigslust-Parchim gehen bei der Kreisverwaltung und Ordnungsämtern immer mehr Meldungen und besorgte Anrufe ein - verteilt über den gesamten Landkreis, informiert Landrat Rolf Christiansen. Auch einige Meldungen von Ärzten über Krankheitserscheinungen seien bereits eingetroffen, wobei es sich bei diesen zumeist um Haut- und Augenreizungen handelt. Ein Kind erlitt einen Asthmaanfall. "Wir stimmen das Vorgehen jeweils mit den Eigentümern bzw. Verantwortlichen vor Ort ab, was für die Kollegen ein fast tagesfüllendes Pensum bedeutet", so Christiansen. "Den von uns entworfenen Fragebogen und das Anschreiben für die Ärzte haben wir schon an andere Landkreise und die Stadt Schwerin weitergegeben."

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich von Süden her kommenden massenhaft aus - jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern. Seine Brennhaare enthalten Nesselgift, das auch für den Menschen gefährlich ist. So wie der Name es bereits sagt, befällt der Schädling vor allem Eichen.

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