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Ludwigsluster Tageblatt

21. November 2017 | 17:01 Uhr

Redefin : Gartenfreunde sprechen über Finanzen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

49 Kleingartenvereine des Regionalverbandes der Gartenfreunde Südwestmecklenburg trafen sich zur achten Deligiertenkonferenz in Redefin

von
erstellt am 04.Apr.2016 | 17:00 Uhr

Bereits vor einigen Wochen äußerte sich der Vorsitzende des Regionalverbandes der Gartenfreunde Südwestmecklenburg, Herbert Werner, in einem Interview mit der SVZ sorgenvoll bezüglich der geplanten Beitragserhöhung des Landesverbandes. Dieser beschloss schon im März des vergangenen Jahres auf seiner Delegiertenkonferenz in Stralsund, den Mitgliedsbeitrag je bewirtschafteter Parzelle ab dem 1. Januar 2017 um 95 Cent zu erhöhen.

Auch wenn Herbert Werner schon im Vorfeld vermutete, dass diese Beitragserhöhung zu einer großen Herausforderung für seinen Regionalverband werden könnte, stimmten am vergangenen Sonnabend die Mitglieder der achten Delegiertenkonferenz des Regionalverbandes der Gartenfreunde Südwestmecklenburg mit lediglich 13 Gegenstimmen und zwei Stimmenthaltungen für die Annahme des Beschlusses des Landesverbandes.

Herbert Werner erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an zahlreiche Ereignisse der vergangenen drei Vereinsjahre. „Ich kann mit großer Freude feststellen, dass das Kleingartenwesen heute seiner Verantwortung in sozialverträglicher Weise gerecht wird, indem alle Schichten der Bevölkerung hier ihren Platz in einer Gemeinschaft finden, die jungen Menschen genauso wie Senioren, Arbeitslose oder ausländische Mitbürger einbezieht“, blickte Werner auf die 30-jährige Erfolgsgeschichte des Bundeskleingartengesetzes zurück.

Aber auch bezüglich der seit nunmehr neun Jahren stattfindenden Leistungsvergleiche zwischen allen 49 Kleingartenvereinen des Regionalverbandes zog die Delegiertenkonferenz eine durchweg positive Bilanz. „Wir waren im vergangenen Jahr von Mai bis August in 16 verschiedenen Vereinen. In der Mehrzahl zeigten uns viele Mitglieder des Vorstandes und oft auch weitere Gartenfreunde ihre Anlagen und besonders hervorstechende Einzelgärten“, sagte Vorstandsmitglied Friedrich Schneider.

Dabei fand er es bemerkenswert, dass die besuchten Vereine im Vergleich zu den Vorjahren noch offener über ihre Sorgen, Nöte und Probleme sprachen und gleichzeitig die Bereitschaft zunahm, mögliche Lösungswege gemeinsam im Gespräch zu diskutieren.

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