Dambeck : Ganz Dambeck in Feierlaune

Der Festumzug mit vielen geschmückten Wagen startete am Alten Speicher in Dambeck.  Fotos: Michael Seifert
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Der Festumzug mit vielen geschmückten Wagen startete am Alten Speicher in Dambeck. Fotos: Michael Seifert

Festveranstaltung mit Wappenübergabe zum 650-Jährigen Bestehen des Dorfes / Festumzug und buntes Programm am Alten Speicher

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12. Juni 2016, 19:00 Uhr

Die Pferde vor der Kutsche an der Spitze des Festumzuges zur 650-Jahr-Feier in Dambeck scharren mit den Hufen. Gespannte Erwartung bei allen Teilnehmern, egal ob als Fußvolk oder Mitfahrer auf den bunt geschmückten Wagen. Es ist kurz vor 11 Uhr, jeder hat seine Position eingenommen. So auch die Mitglieder der Familie Nack, die vor ihrem Wagen stehen. „Alte Schmiede Dinnis 1908 bis 1972“ steht auf einem Schild, daneben sind alte Fotos zu sehen. „Unser Opa Hermann Dinnis hatte die alte Schmiede im Dorf und da dachten wir, im Festumzug daran zu erinnern“, sagt Karsten Nack. „Es hat auch eine ganze Weile gedauert, ehe das Gefährt fertig war.“ Ehefrau Ute ergänzt: „Alle haben mitangepackt, der eine hat gepinselt, der andere hat gemalt.“ Aber das alte Schmiedehandwerk haben Nacks nicht weitergeführt. „Ich bin Elektriker“, sagte Karsten Nack. Dann geht es los, der farbenfrohe Zug setzt sich vom Alten Speicher in Dambeck in Bewegung, begleitet von der Polizei, die den Umzug absichert. Vorneweg marschiert Wolfgang Schmidt mit dem Dambecker Wappen, die Urkunde wurde auf der Festveranstaltung am Abend zuvor vom stellvertretenden Landrat Wolfgang Schmülling an den amtierenden Bürgermeister Fred Rüdiger übergeben. „Das ist ein historischer Moment für unsere Gemeinde. Mit diesem Ereignis als Höhepunkt unserer 650-Jahr-Feier denke ich, dass das auch wieder mehr zur Festigung unserer Dorfgemeinschaft beiträgt“, ergänzt Fred Rüdiger. „Die Festveranstaltung war gut besucht, ältere wie jüngere waren da, und zeigen, dass ihnen ihr Dorf wichtig ist.“ Ein Stück Lebensfreude vermittelten die Teilnehmer des Festumzuges mit rund 60 Wagen und Schaubildern, die einen Bogen von den Anfängen des Dorfes Dambeck bis hin zur Gegenwart schlugen. Mit dabei waren auch viele Gäste aus Nachbargemeinden, so gab es Abordnungen aus Werle, Zierzow, Brunow, Balow, von der Partnerfeuerwehr aus dem brandenburgischen Neuhausen, um nur einige zu nennen. Ein weiterer Mosaikstein, der in der Dambecker Chronik, erarbeitet von Erdmann Pohle, einen gebührenden Platz finden wird.

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