Grabow : Für Schützenhaus zusätzliche Prüfstatik nötig

Bürgermeister informierte Stadtvertreter über dieses Vorhaben / Bis zu 10 000 Euro an Mehrkosten

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06. März 2014, 17:42 Uhr

Es ist ein gewichtiges Dokument, umfasst 45 Ordner und wurde am Mittwochabend auf der Sitzung der Stadtvertreter im Rathaussaal von den 19 anwesenden Abgeordneten einstimmig verabschiedet: Die Rede ist von der Eröffnungsbilanz der Stadt Grabow mit den Anlagen zum Bilanzstichtag 1.1.2012. Hintergrund dieser Maßnahme ist die Umstellung auf das Neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR-MV) auf der Grundlage eines doppischen Rechnungssystems (kommunale Doppik). Das erfolgte für die Stadt Grabow zum 1.1.2012.

Die Kämmerin der Stadt, Margrit Günther, ging im Detail auf wichtige Positionen ein, so beträgt die Bilanzsumme bei Aktiva und Passiva jeweils 37 351855,69 Euro. Die in den vergangenen Monaten erarbeiteten Unterlagen sind vom Rechnungsprüfungs- und vom Finanzausschuss bestätigt worden, deshalb gab es auch an diesem Abend von Hans-Werner Heinke (Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses Amt Grabow) und von Ramona Bierschenk (sie leitet den Finanzausschuss) hierzu keine Einwände.

Bürgermeister Stefan Sternberg fügte in diesem Zusammenhang an, dass in dieser Woche der Landkreis Ludwigslust-Parchim die Genehmigung für den Haushalt 2014 der Stadt Grabow erteilt hat. „Unsere finanzielle Lage ist gut. Wir brauchen keine Kredite. Aber so gut wie sich für unsere Kommune die Situation aktuell darstellt, ist sie nicht überall in den Gemeinden des Amtes Grabow“, erklärte der Grabower Verwaltungschef Stefan Sternberg, der zugleich auch Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Grabow ist.

Neues gibt es auch zum Projekt Schützenhaus zu berichten. In seinem Bericht informierte der Grabower Bürgermeister darüber, dass am 12. März die letzte Entscheidung zum Schützenhaus auf Landesebene fällt. „Am 1. Juni 2014 wollen wir mit der umfassenden Sanierung beginnen, die rund ein Jahr dauert. Bislang stehen 1,5 Millionen Euro bereit. Bei der Entscheidung in den nächsten Tagen geht es um die Bewilligung einer Summe von 700 000 Euro“, so der Bürgermeister.

Zudem informierte Stefan Sternberg die Mitglieder der Grabower Stadtvertretung darüber, dass es in einer Position des Haushaltes zu Mehrkosten gekommen ist, die auf eine neu durchzuführende Prüfstatik beruhe. Ausgangslage der Diskussion war, dass sich eine Bürgerin an den Landkreis gewandt und den Hinweis gegeben hatte, dass im Schützenhaus eine eventuelle Einsturzgefahr bestehe. Bei einer Begehung vor Ort habe sich das aber nicht bestätigt. „Das Dach des Schützenhauses wurde in den Jahren 2000 bis 2002 komplett saniert. Aber Landkreis und wir als Stadt haben uns darauf geeinigt, eine zusätzliche Prüfstatik in Auftrag zu geben, deren Kosten zwischen 8000 und 10000 Euro liegen“, so der Bürgermeister.

Die Stadt will damit auf Nummer sicher gehen.Dennoch ist bei diesem Vorhaben Eile geboten, denn Grabow stehen die Gelder nicht ewig zur Verfügung. Die für die Sanierung avisierten Mittel müssen in den Jahren 2014/15 ausgegeben werden.


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