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Ludwigsluster Tageblatt

24. November 2017 | 01:18 Uhr

Eldena : Für Kinder der Welt gerackert

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Mädchen und Jungen der Eldenaer Grundschule beteiligten sich erstmals am Sponsorenlauf von Unicef

von
erstellt am 09.Okt.2014 | 07:00 Uhr

„Das war ganz schön anstrengend. Aber ich habe fünf Runden geschafft“, erzählt Elly noch etwas außer Atem. Die Achtjährige und alle anderen 64 Mädchen und Jungen der Grundschule Eldena nahmen am Mittwoch am Sponsorenlauf für Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, teil.

Start war bei bestem Wetter um 11 Uhr auf dem Schulsportplatz. Schulleiterin Brigitte Gäth verriet: „Wir haben uns auf den Sponsorenlauf gründlich vorbereitet. Alle vier Klassen übten in der letzten Zeit Dauerlauf.“ Eine Runde auf der Laufbahn um den Sportplatz ist 333 Meter lang. Innerhalb von zehn Laufminuten sollen so viele Runden wie möglich geschafft werden.

Idee des Unicef-Sponsorenlaufs, an dem die vier Eldenaer Schulklassen erstmals teilnahmen: Jedes Kind gewinnt für sich möglichst viele Sponsoren. Diese legen vor dem Lauf fest, wie viel Geld sie für jede vom jeweiligen Kind gelaufene Runde spenden.

Elly und ihre gleichaltrige Klassenkameradin Laura schafften in den zehn Minuten jeweils fünf Runden. Elly hatte insgesamt acht Sponsoren für ihren Lauf gewonnen und kam auf eine Gesamtsumme von 29,50 Euro je Runde. Diese Summe mit den fünf gelaufenen Runden multipliziert, kam Elly auf insgesamt 147,50 Euro. Neben der Laufbahn hatte ihr Papa, Christian Wilke, mitgefiebert. „Wir sind eine sportliche Familie“, sagte er. „Ich mache in der Sportgruppe der Feuerwehr mit. Das hält fit.“ Kein Wunder, dass neben Ellys Eltern und Großeltern unter anderem auch die Sportfreunde der Feuerwehr zu ihren Sponsoren zählten. Übrigens hatte es auch Klassenkameradin Laura auf acht Sponsoren gebracht. Ihr erlaufener Betrag lag bei 137,50 Euro. Und auch die Dritte der Freundinnen, Emelie (8), schaffte vier Runden und war stolz darauf.

Die Hälfte der erlaufenen Geldsumme kommt Hilfsprojekten von Unicef zugute, die andere Hälfte der Schule. Leiterin Brigitte Gäth: „Wir haben zwar viele Fußballer unter unseren Schülern, nur haben wir keine Tore. Bisher muss deshalb eine Hauswand des Schulgebäudes als Fußballtor herhalten. Deshalb werden wir von dem Geld jetzt kleine Fußballtore kaufen. Und die Mädchen haben sich schon lange Hula-Hoop-Reifen gewünscht, die wir nun auch erwerben können.“

Brigitte Gäth sieht neben dem guten Zweck für Unicef und die eigenen Schüler noch einen anderen wichtigen Nutzen des Sponsorenlaufs: „Unser Motto in der Schule ist es, gemeinsam etwas zu schaffen. Bei diesem Lauf sind alle zusammen am Start und jeder feuert jeden an. Genau darum geht es uns.“

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