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Ludwigslust : Für eine demokratische Kultur im Land

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kundgebung gegen Fremdenfeindlichkeit am Mittwochnachmittag in Ludwigslust

Sie kamen mit Rasseln, Pauken und bunten Plakaten gegen Nazis.

Rund 50 Menschen trafen sich gestern Nachmittag vor dem Zebef auf dem Ludwigsluster Alexandrinenplatz zu einer Kundgebung gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Damit reagierten sie auf einen Wahlkampfstand der NPD zur gleichen Zeit auf der gegenüberliegenden Platzseite.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte „Lola für Ludwigslust“, ein Projekt der Amadeu-Antonio-Stiftung. Dem Aufruf folgten Menschen aus einem bunt gefächerten Spektrum, darunter Schülerinnen und Schüler. Stella Hindemith von „Lola“: „Die Ideologie der Nazis darf nicht unwidersprochen hingenommen werden. Ihre Strategie richtet sich vor den Kommunalwahlen besonders gegen Asylsuchende. Wir verteidigen das Menschenrecht auf Asyl und damit die demokratische Kultur in diesem Land. Denn anhand des Umgangs mit Minderheiten zeigt sich, ob eine Gesellschaft demokratisch ist.“

Auch Bürgermeister Reinhard Mach nahm an der Kundgebung teil. „Wir setzen damit ein Zeichen dafür, dass sich die Stadt Ludwigslust für demokratische Verhältnisse einsetzt. Ich ordne die NPD nicht als demokratisch ein.“ Die Kundgebungsteilnehmer zeigten unter anderem Plakate mit Aufschriften wie „Kein Ort für Neonazis“ und „Nazis einen Vogel zeigen“. Andere Transparente und Plakate richteten sich direkt gegen Fremdenhass.

Außer in Ludwigslust war die NPD am gestrigen Mittwoch auch in Boizenburg und Hagenow auf Wahlkampftour.

 

 

 

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erstellt am 03.Apr.2014 | 07:00 Uhr

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