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Ludwigslust : Frühlingsfest zum Tag der offenen Tür bei der Gillhoff-Kita

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Leiterin Kerstin Will und ihr Erzieherteam konnten in der sanierten Kinderbetreuungseinrichtung am Sonnabend viele Gäste begrüßen

von
erstellt am 18.Mai.2014 | 13:55 Uhr

Tag der offenen Tür bei der Kita „Johannes Gillhoff“ in der Ludwigsluster Gillhoff-Straße: Am Sonnabend gaben sich neben Vertretern der Kommunal- und Landespolitik auch viele Einwohner, Eltern und Großeltern die Klinke in die Hand, um das schmucke Haus für die Jüngsten der Stadt nach der umfassenden Sanierung in Augenschein zu nehmen. Kita-Leiterin Kerstin Will freute sich über die große Besucherresonanz, führte die Gäste durch alle Räume, in der schmucken Cafeteria gab es Kaffee, Kuchen und einen kleinen Imbiss.

Die Umbauarbeiten begannen 2011, da wurde die Erneuerung der Küche in Angriff genommen. Von August 2012 bis Dezember 2013 erfolgte dann der komplette Umbau des Hauses, die Hortkinder fanden zeitweise eine neue Bleibe in der gegenüberliegenden Schule. „Wir hatten dann aber immer noch 88 Kinder zu betreuen“, so Kerstin Will.


Stadt gab 860 000 Euro für die Sanierung


Während der Sanierung der ersten Hälfte des Hauses wurden Krippe und Hort komplett leergezogen. Handwerker bestimmten das Geschehen, es wurde eine Fußbodenheizung eingebaut, Türen erneuert, Schallschutztüren eingebaut. Das gesamte Sanitärsystem wurde erneuert, Schallschutzdecken installiert und es gab für die Kita, die schon seit 1971 existiert, eine neue Beleuchtung. Die Stadt als Träger der Einrichtung, so Kerstin Will, hat immer wieder Geld in die Hand genommen, um etwas am Haus zu machen, aber nach fast 40 Jahren musste dann doch eine Generalüberholung her. Als der erste Bauabschnitt des Projekts fertig war, sind Erzieherinnen und Kinder auf die sanierte Seite gezogen. 2013 wurde dann die anderen Hälfte der Kita erneuert. Im Februar 2014 sind dann die Hortkinder wieder zurückgezogen. Ein Teil der Ausstattung blieb erhalten, einiges kam neu hinzu. Die Stadt hat zur Sanierung rund 860 000 Euro beigesteuert.

Die Krippe ist bis auf Tische und Stühle komplett neu ausgestattet worden. „Wir haben in unserer jüngsten Krippengruppe sechs Kinder. Darauf können wir besonders stolz sein, weil wir im Zuge der Sanierung aus einem alten Kinderwagenraum diesen Bereich geschaffen haben“, freut sich Krippenerzieherin Britta Holter. Die sechs Krippenkinder, die hierher kommen, haben eine individuelle Eingewöhnung gegenüber größeren Gruppen. In der zwei Wochen umfassenden Eingewöhnungszeit haben die Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder auf die danach kommende Zeit vorzubereiten und schon einmal mit ihren Sprösslingen die Bezugserzieherin kennen zu lernen.

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