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Barock-Fest Ludwigslust : „Frohlocket, es geht zum Fest!“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Traditionelle Veranstaltung auf Schloss Ludwigslust erlebte gestern 20. Auflage. Besucher sahen ein Programm mit vielen Höhepunkten

Der Hofkomödiant Rebasius Funkenflug alias Werner Böhm machte seinem Programm alle Ehre und vertrieb allen Anwesenden die Schwermut - er glänzte als Jongleur mit brennenden Keulen und als Bewegungskünstler mit Bällen und Kästen. Garniert mit Sprüchen für die hochherrschaftlichen Gäste und das einfache Volk, das sich heute zum nunmehr 20. Barockfest auf, im und am Schloss Ludwigslust eingefunden hatte. Unter dem Motto „Frohlocket, es geht zum Fest“ gab es Allerlei Unterhaltsames, Lustiges, Wissenswertes, Amüsantes zu bestaunen, zu erleben und zu bewundern. Aller Ehren wert, was der Förderverein Schloss Ludwigslust e.V. mit Gernot Hempelmann als Maitre de Plaisir und seinen Mitstreitern, vielen Partnern und Unterstützern sowie Sponsoren auch in diesem Jahr auf die Beine gestellt hatte. Es war wieder eine wunderbare Zeitreise in den Barock. Feine Damen und Herren des Hofes in herrlichen Kostümen gab es zu bewundern, auf der Bühne vor der prächtigen Schlosskulisse wechselten sich zahlreiche Darbietungen für Groß und Klein ab. Herzogliche Hofdamen betreuten Kinder aus aller Welt, bei einer Führung durch das Schloss konnten die Mädchen und Jungen Geschichten über Hofleben und Mode zur damaligen Zeit kennenlernen.

Mitglieder der Schweriner Fechtgesellschaft Schwerin traten auf. Sie stellten in einer Szene dar, wie zwei Wachleute des Herzogs in einer Wirtschaft um 1732 ein Geschwisterpaar als Holzdiebe überführten. Und dann doch leer ausgingen, da die Belohnung in Form von Silbertalern ein dritter Edelmann einstrich - sehr zum Leidwesen der geplagten Wachleute. Beherzte Kinder konnten sich dann auch einmal in der Fechtschule versuchen.

Und da wären wieder viele ehrenamtlich engagierte Fördermitglieder zu nennen, die zum Gelingen beitragen. Wie Reinhard Heißner, alias Camerarius R. Hotner, der als Schlosspark-Archäologe auf den Spuren von Peter Joseph Lenné wandelte.

Musik, herzogliche Genüsse, Führungen und Ausflüge in die Kunst, Kultur und Wissenschaft - all das gab es gestern zu erleben. Am Abend zuvor war das Barockfest mit einem Konzert, einer barocken Soiree auf der illuminierten Schlossterasse und einer Aufführung des Kleinen Theaters „Die vier Grazien“, die sich um drei Ludwigsluster Herzoginnen im Himmel drehte, eröffnet worden.


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erstellt am 22.Mai.2016 | 21:00 Uhr

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