Ludwigslust : „Friederike“ kam mit Schnee und Wind

Mitarbeiter des Zweckbetriebs Landschaftspflege des Behindertenverbandes Ludwigslust beim Räumen der Gehwege.
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Mitarbeiter des Zweckbetriebs Landschaftspflege des Behindertenverbandes Ludwigslust beim Räumen der Gehwege.

Wintereinbruch sorgte auch in unserer Region für Behinderungen im Straßenverkehr.

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18. Januar 2018, 20:00 Uhr

Sturmtief „Friederike“ brachte am Donnerstag auch in unserer Region starken Schneefall mit viel Wind. Glatte Straßen machten Autofahrern zu schaffen, wie Klaus Wiechmann, Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust, am Donnerstag informierte. „Bis 14 Uhr registrierten wir 19 Glätte bedingte Unfälle im Landkreis. Im Revierbereich Boizenburg waren es zwei, davon einer auf der B5, die kurz gesperrt werden musste. Im Revierbereich Hagenow ereigneten sich drei Unfälle, im Bereich Ludwigslust ein Unfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die Autobahnpolizei Stolpe meldete einen Auffahrunfall auf der A 14, dort war ein Lkw verunglückt. In der Region Parchim gab es sechs Unfälle, im Bereich Plau-Goldberg-Lübz waren es zwei mit einer leicht verletzten Person.“ In der Region Sternberg-Crivitz registrierte die Polizei bis zum Nachmittag fünf Unfälle. „In einigen Straßenabschnitten ging es nur langsam voran, weil vor allem die Lkw an den Steigungen nicht hochkamen“, ergänzte Polizeisprecher Wiechmann. „Die A24 war gut befahrbar, aber bei der A14 war bis 14 Uhr vom Autobahnkreuz Schwerin in Richtung Ludwigslust nur die rechte Fahrspur geräumt.“ Auch heute ist laut Vorhersage der Meteorologen wieder mit Schneefall zu rechnen. „Die Fahrzeugführer sollten ihre Fahrweise auf die winterlichen Bedingungen einstellen und rechtzeitig in den Berufsverkehr starten“, sagt Klaus Wiechmann. Der Busverkehr sei im Kreisgebiet trotz der winterlichen Bedingungen im Großen und Ganzen gut gelaufen, es gab keine größeren Probleme, war von Detlef Arndt, Abteilungsleiter Verkehr bei der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP) zu erfahren. „Die Busse fuhren, allerdings gab es infolge der schwierigen Straßenverhältnisse auch Verspätungen.“ Andreas Bonin, Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim, ergänzte, dass der Schülerverkehr nicht eingestellt wurde. Aus dem Sekretariat des Ludwigsluster Gymnasiums war zu hören, dass der Unterricht am Donnerstag bereits um 14.20 Uhr vorzeitig beendet war. „Die 7. und 8. Stunde sind ausgefallen, mit den Schulbussen ging es dann für die Schüler eher nach Hause“, so Kerstin Brüning.

Andreas Bonin dazu: „Wo der Unterricht vorzeitig beendet wurde, hat die VLP jeden Schüler nach Hause gefahren. Dramatische Situationen gab es nicht, auch in der Parchimer Region lief schon bald wieder alles geordnet ab.“

Mitarbeiter des Straßenwinterdienstes der Kreisstraßenmeisterei Ludwigslust und von Subunternehmen waren über mehrere Stunden im Einsatz, um in der Region Straßen und Wege schnee- und eisfrei zu halten. Dazu gehörten auch Mitarbeiter des Zweckbetriebs Landschaftspflege gGmbH des Behindertenverbandes Ludwigslust, die im Auftrag der Stadt den Winterdienst mit übernehmen.

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