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Ludwigsluster Tageblatt

23. August 2017 | 17:55 Uhr

Ludwigslust : Freude über die neue Werkstatt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Der Ersatzbau der Lewitz-Werkstätten gGmbH im Ludwigsluster Rennbahnweg wurde feierlich eingeweiht.

„Die neue Werkstatt ist eine wunderbare Sache. Wir vom Werkstattrat haben das Werden und Wachsen dieses Gebäudes mitbegleitet“, war von Joachim Karmauß, dem Vorsitzenden des Werkstattrates in den Lewitz-Werkstätten, zu hören. „Seit März 2015 haben wir täglich den Bau und den Fortschritt beobachten können und erleben dürfen, wie das Haus täglich größer wird. Die Mitarbeiter sind umgezogen und haben sich eingerichtet. Auch wenn der Umzug stressig war, wir freuen uns auf das neue Gebäude.“ Das sieht auch Ilona Kammrath so: „Wir haben ein wunderschönes, neues, helles Gebäude bekommen, unsere Kollegen und Mitarbeiter freuen sich sehr darüber und viele konnten es kaum erwarten, bis der Bau fertig war“, sagte gestern die Einrichtungsleiterin bei der feierlichen Einweihung des Werkstattgebäudes der Lewitz Werkstätten gGmbH in Ludwigslust. Am Tag zuvor hatten die Mitarbeiter und Beschäftigten mit einem Sommerfest dieses Ereignis schon gebührend gefeiert.

Schon vor Jahren ist Ilona Kammrath mit dem Vorhaben konfrontiert worden. „Da hatte mich Geschäftsführer Marko Schirrmeister um Infos gebeten, so zu Umkleideräumen, Schränken, zu Sozialräumen, da ging es um Farbgebung, Fliesen, Bodenbeläge, Bestuhlung und vieles mehr.“ Umzüge und Einzug sind vollbracht, und die Mitarbeiter und die Menschen mit Behinderungen, die hier ihr neues Domizil in Besitz genommen haben, sind voll der Freude über das neue Haus. „In der Schlosserei gibt es jetzt die Trennung von Maschinen und Fertigungsbereichen, wir haben einen tollen großen Versammlungsraum und über das erste Materiallager freuen wir uns auch. Der Speiseraum ist groß und hell, wir haben eine große Kantine und die Nähe zum sozialen Dienst ist da. Für alle im Verwaltungstrakt haben sich die Bedingungen ebenso spürbar verbessert“, so Ilona Kammrath. „Heute haben wir mit dem Neubau einen gewaltigen Sprung in die Zukunft gemacht“, sagte Annette Jeske, Prokuristin und Personalleiterin im Beisein der Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Geschäftsführer Marko Schirrmeister erinnerte im Telegrammstil noch einmal an das Werden und Wachsen dieses Standortes. „Es begann alles mit der heute noch stehenden und rekonstruierten Baracke auf der rechten Seite des Grundstücks. Zunächst wurden Sanitäranlagen rekonstruiert, die heute nicht mehr existieren. Danach wurde Mitte der 90er-Jahre die Schlosserei angebaut. Es folgten Anbauten der Montageräume im Mittelteil des Objektes sowie der Anbau des Speiseraumes und der Kantine. Später folgten die Gebäude am Rennbahnweg 5, von uns heute noch ,Storchennest’ genannt“, so Marko Schirrmeister.

Nach deren Rekonstruktion erfolgte die Einrichtung der Fördergruppe als Teil des Storchennestgebäudes wenige Jahre später. Die Mitarbeiterzahl wuchs. Es wurde eine Arbeitsgruppe im Dach der Wohnstätte Gillhoffstraße eingerichtet und zuletzt auf diesem Gelände eine Containeranlage für 48 Arbeitsplätze als Übergangslösung geschaffen. Der moderne zweigeschossige Neubau bietet auf 1600 Quadratmetern Fläche ca. 70 Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen. „Die Baukosten liegen bei rund 2,5 Millionen Euro. Er dankte allen Partnern, die an diesem Vorhaben mitgewirkt haben.

Ein Rundgang durch das neue Haus schloss sich an. Petra Sabban vom Begleitenden Dienst, Annette Jeske und Ilona Kammrath standen dann Rede und Antwort.

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erstellt am 16.Jul.2016 | 09:00 Uhr

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