Kummer : Freud und Leid bei den Wettkämpfen

Die Jugendfeuerwehr Kummer bei der Hindernisübung in Aktion.  Fotos: Kathrin Neumann (3)
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Die Jugendfeuerwehr Kummer bei der Hindernisübung in Aktion. Fotos: Kathrin Neumann (3)

Am Wochenende fanden in Rostock die Deutschen Feuerwehrmeisterschaften 2016 statt / Wehren aus dem Kreis stolz auf ihre Leistung

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01. August 2016, 21:00 Uhr

Mit einem siebten Platz im Gepäck ist die Jugendfeuerwehr Kummer von den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften in Rostock zurückgekehrt. Damit haben die Jungs das von Wehrführer Stefan Geier mutig ausgegebene Ziel „ein Ergebnis um Platz 10“ erreicht und sogar überboten. Darauf hatte das Team von Jugendwart Kai Schumacher nach seinem Wettkampf kaum zu hoffen gewagt. „Leider ist im Staffellauf und in der Feuerwehrhindernisübung jeweils ein unglücklicher Fehler passiert“, erklärte Kai Schumacher. Das brachte insgesamt 20 Minuspunkte. „Da die Mannschaft rein läuferisch ihre Trainingsergebnisse bestätigen konnte und gute Zeiten erreichte, andere Mannschaften gleichzeitig auch nicht fehlerfrei blieben, reichte es doch noch für den siebten Platz“, so der Jugendwart. Am Ende standen 1028,06 Punkte in der Ergebnisliste.

Insgesamt waren beim Bundesausscheid in Rostock mehr als 20 Mannschaften aus ganz Deutschland am Start. Den Titel sicherten sich einmal mehr die Oberneukirchener aus Bayern vor Heldenstein (ebenfalls Bayern) und Möllenbeck (Niedersachsen). „Unter den 22 Mannschaften, die in Rostock am Start waren, war Kummer wohl mit Abstand das kleinste Dorf“, resümierte Kummers Wehrführer Stefan Geier. „Deshalb ist die Leistung umso höher einzuschätzen.“ Außerdem hatte die Mannschaft nach dem Erringen des Kreismeistertitels und des Vizelandesmeistertitels im vergangenen Jahr komplett umgestellt werden müssen, weil vier Jugendfeuerwehrleute aus Altersgründen beim Bundesausscheid nicht antreten durften. Platz 7 unter rund 18  000 Jugendfeuerwehrgruppen, die es in Deutschland gibt, könne sich wirklich sehen lassen, so Geier. Zudem schlossen die Kummeraner den Wettkampf als beste Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern ab. Der Wehrführer dankte allen, die die jungen Feuerwehrsportler aus dem Ludwigsluster Ortsteil in den vergangenen Tagen und Wochen unterstützt haben. Auch aus der Stadtverwaltung habe es Beistand gegeben. Am Wettkampftag war der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Rades mit dabei, zur Siegerehrung am Sonnabend kam Bürgermeister Reinhard Mach, um den Kummeranern an Ort und Stelle persönlich zu gratulieren. Grund zum Jubeln hatte auch ein anderes Team aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die Frauen aus Gresse sicherten sich im Löschangriff nass mit neuem deutschen Rekord den Meistertitel.

Nicht zufrieden mit ihrer Platzierung waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hohewisch. Teamchef Marcel Sturm: „Wir sind 19. beim Kuppelcontest geworden. Unsere Trainingszeiten haben uns auf eine bessere Platzierung hoffen lassen. Aber in vier Jahren greifen wir wieder an!“ Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grabow mussten sich hingegen mit Platz 42 zufrieden geben. „Leider konnten wir unsere Leistung nicht auf den Punkt abrufen. Uns sind zwei Fehler unterlaufen, die uns vorher noch nie passiert sind“, erklärte der Grabower Wehrführer Ulf Bennöhr.



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