zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

21. November 2017 | 13:20 Uhr

Ludwigslust : Freizeitzentrum seit 20 Jahren

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Gleich vier Erfolgesgeschichten: Offene Jugendarbeit, Mehrgenerationenhaus, Kinder- und Jugendwerkstatt, Waldschule

50 000 Besucher pro Jahr in den Einrichtungen des Zentrums für Erholung, Bildung und Freizeit (Zebef) Ludwigslust - diese Zahl wurde gestern bei der kleinen Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Vereins genannt. Gründungsvorsitzender und bis heute in diesem Amt ist der jetzige Ludwigsluster Bürgermeister Reinhard Mach. Er ließ gemeinsam mit Zebef-Geschäftsführer Fabian Vogel und Sylvia Reiß vom Fachdienst Jugend des Landkreises die Entwicklung Revue passieren.

Der Verein Zebef betreibt heute vier Einrichtungen. Neben dem Haus am Alexandrinenplatz in Ludwigslust sind das der Jugendclub und die Kinder- und Jugendwerkstatt in der Lindenstadt sowie die Waldschule in Alt Jabel. Seit 2008 gibt es das Mehrgenerationenhaus unter dem Dach des Vereins. Bekannte Projekte sind zum Beispiel „Oma Hurtig“ (Generationen übergreifende Hilfe) oder auch das Generationencafé. In den vier Einrichtungen arbeiten heute 16 Mitarbeiter. Im Haus am Alexandrinenplatz herrscht reges Leben. Es gibt offene Freizeitbereiche für Kinder und Jugendliche, eine Cafeteria für Jung und Alt, einen Internettreff, eine Töpferwerkstatt, Theaterwerkstattangebote, Tanz- und Malkurse sowie vieles mehr.

Interessant sind die Vergleiche, die zum Pionierhaus gezogen wurden, welches zu DDR-Zeiten ein umfangreiches Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche bereit hielt. Auf anderer gesellschaftspolitischer Ebene und mit anderen Zielsetzungen ist das Freizeitzentrum ein Fortsetzer. Übrigens müssen die Ludwigsluster auch schon zu DDR-Zeiten Vorreiter gewesen sein. Das Ludwigsluster Pionierhaus galt zum Beispiel im Jahre 1976 als eine der drei führenden Jugendeinrichtungen in der damaligen DDR.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen