Ludwigslust : Freie Fahrt auf dem Cognacweg

Felix Chmielecki (v.l.n.r.) und Jan Wulf vom Ingenieurbüro Odermann, Richers & Partner, Gerd Brückmann von Kemna Bau, Matthias Bobek vom Landkreis, Jens Gröger und Reinhard Mach bei der Bauabnahme im Cognacweg.
Foto:
Felix Chmielecki (v.l.n.r.) und Jan Wulf vom Ingenieurbüro Odermann, Richers & Partner, Gerd Brückmann von Kemna Bau, Matthias Bobek vom Landkreis, Jens Gröger und Reinhard Mach bei der Bauabnahme im Cognacweg.

Stadt investiert rund 550 000 Euro in neue Asphaltstraße

svz.de von
29. September 2017, 21:00 Uhr

Die Absperrgitter sind verschwunden, die Bauleute auch. Seit gestern Nachmittag rollt im Cognacweg wieder der Verkehr. In nicht einmal fünf Wochen hat die Firma Kemna Bau die Ortsverbindungsstraße von Ludwigslust nach Weselsdorf neu gebaut. Damit ist ein weiteres Vorhaben aus dem ehrgeizigen Investitionsplan der Stadt für 2017 realisiert.

Die direkte Verbindung von Weselsdorf zum Ludwigsluster Rennbahnweg hatte es schon zu DDR-Zeiten gegeben, damals noch als Sandweg. „Anfang der 1990er-Jahre wurde dann die Straße gebaut, allerdings mit gerade einmal zwei bis vier Zentimetern Asphalt“, sagte Jens Gröger, Fachbereichsleiter Tiefbau bei der Stadt, gestern bei der Bauabnahme. Und dieser bröckelte immer weiter weg, unzählige Löcher entstanden.

 Doch daran erinnert jetzt nichts mehr. Stattdessen können Fahrräder, Autos, Traktoren und Lkw nun auf einem 3,50 Meter breiten Streifen glatten Asphalts durch den Cognacweg rollen. Für den Begegnungsverkehr gibt es Ausweichstellen – mehr als bisher. „Und die Innenradien der Kurven haben wir mit Asphalt verbreitert“, so Jens Gröger. Rund 550 000Euro hat die Stadt in die neue Straße investiert, weniger als erwartet. 65 Prozent davon kommen aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds Eler. Für die restlichen 35 Prozent werden auch die Eigentümer der anliegenden Grundstücke mit zur Kasse gebeten. In welchem Umfang sei noch nicht klar, so Gröger. Die Straße müsse noch klassifiziert werden. Die Einordnung als Innerorts- oder Hauptverkehrsstraße steht zur Debatte.

 Auch Bürgermeister Reinhard Mach ist zufrieden. „Die Bauarbeiten gingen relativ zügig voran und die Belange von Velo Classico und der Rennbahn wurden berücksichtigt.“ Wichtig sei der Weg vor allem für die Land- und Forstwirte, die zu ihren Flächen kommen wollen. Aber auch viele andere Menschen, auch Radfahrer, nutzen ihn.

In den nächsten Tagen werden die Verkehrsschilder erneuert. Die Tonnagebegrenzung entfällt, bei der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h bleibt es jedoch. Und dann sollen ins Bankett noch Leitpfosten eingegraben werden, um das Ende des 4,50 Meter breiten tragfähigen Unterbaus zu markieren. Denn gleich dahinter wird der Boden zur Angleichung an das Gelände weich. Diese war notwendig, weil die neue Straße 20 Zentimeter höher liegt als die alte.

Nach dem Caravanstellplatz ist mit dem Cognacweg ein weiteres Vorhaben aus dem Investitionsplan 2017 vollendet. Weitere Straßen und Plätze befinden sich noch im Bau. So soll die Krenzliner Straße in Kummer Anfang Oktober fertig sein, wie Reinhard Mach die Stadtvertreter informierte. In Niendorf haben die Arbeiten am Tannenkampweg begonnen. Dort soll auf rund 1000 Metern  ein Betonspurbahn-Weg entstehen. Auch die Umgestaltung am Bassin läuft noch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen