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1,8 Millionen Euro für Radwege an Bundesstraßen eingeplant : Freie Bahn für den Bau des Autobahn-Kreuzes

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Zwischen Dreenkrögen und Fahrbinde sind die Vorboten für den Bau des künftigen Autobahn-Kreuzes A14/ A24 zu sehen. An der Autobahnauffahrt ist eine Ampelanlage installiert worden zudem entsteht ein Radweg.

svz.de von
erstellt am 16.Apr.2013 | 06:39 Uhr

Dreenkrögen | Zwischen Dreenkrögen und Fahrbinde sind die ersten Vorboten für den Bau des künftigen Autobahn-Kreuzes A14/ A24 zu sehen. An der Autobahnauffahrt ist eine Ampelanlage installiert worden, neben der B 106 entsteht ein Radweg. Im Planfeststellungsbeschluss sei festgelegt worden, den Radweg fertigzustellen, bevor die Bauarbeiten für das neue Autobahnkreuz beginnen, erklärt Wilfried Schubert, Dezernent vom Straßenbauamt Schwerin. "Der Verkehr auf der A14 aus Richtung Norden wird während der Bauarbeiten über eine Behelfs ausfahrt bei Goldenstädt von der Autobahn heruntergeführt", erklärt Schubert. Daraus resultiere ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der ohnehin schon stark befahrenen B 106. Grund genug für den Radweg - und für die Ampeln, die den Kraftfahrern, die die Autobahn an der Anschlussstelle bei Dreenkrögen verlassen wollen, die Auffahrt auf die Bundesstraße zu erleichtern. Nach Abschluss der Bauarbeiten würden die Ampelanlagen wieder verschwinden, so Schubert.

Nachdem zunächst Bäume gefällt worden waren, sind die Mitarbeiter der Strabag inzwischen dabei, die Trasse für den Radweg auszuschieben. Der Radweg selbst sei übrigens unabhängig vom Autobahnbau erforderlich, betonte Schubert mit Blick auf die Zahl der Kraftfahrzeuge, die tagtäglich über die B 106 rollen.

Der Radweg zwischen Dreenkrögen und Fahrbinde ist einer von insgesamt zwölf Radweg-Abschnitten an Bundesstraßen, die im Straßenbauamtsbezirk Schwerin in diesem Jahr realisiert werden. Darunter befinden sich neben neuen Maßnahmen auch Fortführungen. Geplant ist ein Radweg an der B 106 zwischen Lübstorf und Zickhusen sowie an der B 195 zwischen Vorderhagen und der Landesgrenze zu Niedersachsen, außerdem an der B 104 Nesow bis zum Abzweig Möllin. Insgesamt werden im Straßenbauamtsbezirk Schwerin, zu dem die Landeshauptstadt sowie die Landkreise Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim gehören, 2013 rund 1,8 Millionen Euro in Radwege an Bundesstraßen investiert.

In Radwege an Landesstraßen sollen in diesem Jahr rund 2,5 Millionen Euro fließen, so der Dezernent. Das betrifft überwiegend Abschnitte an der Küste. Allerdings ist auch der Radweg an der L 06 zwischen Lübtheen und Jessenitz darunter, für den rund 345 000 Euro eingeplant sind. Für die Weiterführung bis nach Vielank kann der Dezernent derzeit jedoch kaum Hoffnung machen. Das Verkehrsaufkommen reiche nicht. Allerdings solle in diesem Jahr noch mehrere Male gezählt und dann neu entschieden werden, so Schubert.

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